Zweitschlechteste Quote: Garanta (129,00 Prozent)
Die Garanta, eine Tochter der Nürnberger Gruppe und auf Kfz-Versicherungen spezialisiert, rutscht 2024 tief in die Verlustzone. Die Schaden-Kosten-Quote steigt von bereits hohen 115,76 Prozent im Jahr 2023 auf 129,00 Prozent. In der Rangliste fällt die Gesellschaft damit von Rang 36 auf Rang 49 zurück. Das versicherungstechnische Ergebnis liegt bei minus 8,45 Millionen Euro.

- Kfz-Versicherung: Die schlechtesten Schaden-Kosten-Quoten
- Zehntschlechteste Quote: Baloise Sachversicherung (113,50 Prozent)
- Neuntschlechteste Quote: Alte Leipziger (113,73 Prozent)
- Achtschlechteste Quote: BGV-Versicherung (114,38 Prozent)
- Siebtschlechteste Quote: Rhion Versicherung (114,67 Prozent)
- Sechstschlechteste Quote: Mannheimer (115,80 Prozent)
- Fünftschlechteste Quote: Lippische Landesbrand (116,55 Prozent)
- Viertschlechteste Quote: WGV-Versicherung (117,85 Prozent)
- Drittschlechteste Quote: Debeka Allgemeine (122,78 Prozent)
- Zweitschlechteste Quote: Garanta (129,00 Prozent)
- Schlechteste Quote: Nürnberger Allgemeine (136,64 Prozent)
Im Sechs-Jahres-Schnitt von 2019 bis 2024 liegt die Quote bei 105,55 Prozent und zeigt damit, dass das Kfz-Geschäft über mehrere Jahre hinweg nicht kostendeckend arbeitet.
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Prämienprofil: oberes Marktsegment
Die durchschnittliche Prämie je Vertrag steigt von 309,67 Euro im Jahr 2019 über 326,87 Euro im Jahr 2023 auf 358,95 Euro im Jahr 2024. Im Marktvergleich gehört die Garanta damit zu den teureren Anbietern: Nur vier Unternehmen verlangen höhere Prämien.
Schadenentwicklung: sehr hohe Aufwendungen
Die Schadenaufwendungen je Vertrag steigen deutlich von 235,82 Euro im Jahr 2019 über 305,39 Euro im Jahr 2023 auf 383,22 Euro im Jahr 2024. Im Marktvergleich gehört dieser Wert zu den höchsten: Nur zwei Anbieter weisen höhere Schadenaufwendungen auf.
Einordnung: stark steigende Schadenaufwendungen bei hohem Prämienniveau
Im längerfristigen Vergleich steigen die Schadenaufwendungen deutlich stärker als die Prämien. Zwischen 2019 und 2024 erhöhen sich die Prämien je Vertrag um rund 16 Prozent, die Schadenaufwendungen hingegen um rund 63 Prozent.
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Auch im kurzfristigen Vergleich verstärkt sich diese Entwicklung: Von 2023 auf 2024 steigen die Prämien um rund 9,8 Prozent, während die Schadenaufwendungen mit etwa 25,5 Prozent deutlich stärker zunehmen. Die Relation zwischen Beitrag und Schadenaufwand verschiebt sich damit deutlich zulasten der Kostenseite. Das Kfz-Geschäft arbeitet unter diesen Bedingungen auch 2024 nicht kostendeckend.
- Kfz-Versicherung: Die schlechtesten Schaden-Kosten-Quoten
- Zehntschlechteste Quote: Baloise Sachversicherung (113,50 Prozent)
- Neuntschlechteste Quote: Alte Leipziger (113,73 Prozent)
- Achtschlechteste Quote: BGV-Versicherung (114,38 Prozent)
- Siebtschlechteste Quote: Rhion Versicherung (114,67 Prozent)
- Sechstschlechteste Quote: Mannheimer (115,80 Prozent)
- Fünftschlechteste Quote: Lippische Landesbrand (116,55 Prozent)
- Viertschlechteste Quote: WGV-Versicherung (117,85 Prozent)
- Drittschlechteste Quote: Debeka Allgemeine (122,78 Prozent)
- Zweitschlechteste Quote: Garanta (129,00 Prozent)
- Schlechteste Quote: Nürnberger Allgemeine (136,64 Prozent)
