Fünftschlechteste Quote: Lippische Landesbrand (116,55 Prozent)
Die Lippische Landesbrand blieb auch 2024 deutlich im defizitären Bereich. Die Schaden-Kosten-Quote lag bei 116,55 Prozent, das versicherungstechnische Ergebnis bei minus 5,72 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahr ergibt sich jedoch eine spürbare Verbesserung: 2023 lag die Quote noch bei 127,00 Prozent. Im Ranking verbessert sich die Gesellschaft leicht von Rang 47 auf Rang 46. Im Sechs-Jahres-Schnitt von 2019 bis 2024 liegt die Quote bei 104,05 Prozent und damit weiterhin jenseits der Kostendeckung.

- Kfz-Versicherung: Die schlechtesten Schaden-Kosten-Quoten
- Zehntschlechteste Quote: Baloise Sachversicherung (113,50 Prozent)
- Neuntschlechteste Quote: Alte Leipziger (113,73 Prozent)
- Achtschlechteste Quote: BGV-Versicherung (114,38 Prozent)
- Siebtschlechteste Quote: Rhion Versicherung (114,67 Prozent)
- Sechstschlechteste Quote: Mannheimer (115,80 Prozent)
- Fünftschlechteste Quote: Lippische Landesbrand (116,55 Prozent)
- Viertschlechteste Quote: WGV-Versicherung (117,85 Prozent)
- Drittschlechteste Quote: Debeka Allgemeine (122,78 Prozent)
- Zweitschlechteste Quote: Garanta (129,00 Prozent)
- Schlechteste Quote: Nürnberger Allgemeine (136,64 Prozent)
Prämienprofil: mittleres Segment
Die durchschnittliche Prämie je Vertrag steigt von 262,42 Euro im Jahr 2019 über 264,53 Euro im Jahr 2023 auf 288,93 Euro im Jahr 2024. Im Marktvergleich ergibt sich eine Position im mittleren Bereich: 19 Anbieter verlangen höhere Prämien, 30 geringere.
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Schadenentwicklung: deutlich erhöhtes Niveau
Die Schadenaufwendungen je Vertrag steigen von 201,79 Euro im Jahr 2019 über 287,12 Euro im Jahr 2023 auf 282,55 Euro im Jahr 2024. Im Marktvergleich gehört dieser Wert zu den höheren: Nur acht Anbieter weisen höhere Schadenaufwendungen auf.
Einordnung: langfristig steigende Schadenaufwendungen
Im längerfristigen Vergleich entwickeln sich die Schadenaufwendungen deutlich dynamischer als die Prämien. Zwischen 2019 und 2024 steigen die Prämien je Vertrag von 262,42 Euro auf 288,93 Euro (rund +10 Prozent), während sich die Schadenaufwendungen von 201,79 Euro auf 282,55 Euro erhöhen (rund +40 Prozent).
Im kurzfristigen Vergleich zeigt sich eine leichte Entlastung: Von 2023 auf 2024 steigen die Prämien um rund 9,2 Prozent, während die Schadenaufwendungen um etwa 1,6 Prozent zurückgehen. Die kurzfristige Verbesserung folgt auf einen zuvor starken Anstieg der Schadenaufwendungen.
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Über den Gesamtzeitraum hinweg verschiebt sich das Verhältnis von Beitrag und Schaden aber deutlich zulasten der Kostenseite. Dies zeigt sich auch im Marktvergleich: Während sich die Lippische bei den Prämien je Vertrag im mittleren Bereich einordnet, zählen die Schadenaufwendungen zu den höheren im Markt. Das Kfz-Geschäft arbeitet damit auch 2024 nicht kostendeckend.
- Kfz-Versicherung: Die schlechtesten Schaden-Kosten-Quoten
- Zehntschlechteste Quote: Baloise Sachversicherung (113,50 Prozent)
- Neuntschlechteste Quote: Alte Leipziger (113,73 Prozent)
- Achtschlechteste Quote: BGV-Versicherung (114,38 Prozent)
- Siebtschlechteste Quote: Rhion Versicherung (114,67 Prozent)
- Sechstschlechteste Quote: Mannheimer (115,80 Prozent)
- Fünftschlechteste Quote: Lippische Landesbrand (116,55 Prozent)
- Viertschlechteste Quote: WGV-Versicherung (117,85 Prozent)
- Drittschlechteste Quote: Debeka Allgemeine (122,78 Prozent)
- Zweitschlechteste Quote: Garanta (129,00 Prozent)
- Schlechteste Quote: Nürnberger Allgemeine (136,64 Prozent)
