Sechstschlechteste Quote: Mannheimer (115,80 Prozent)
Im Gegensatz zu Anbietern mit sehr niedrigen Durchschnittsprämien wie der Rhion zählt die Mannheimer zu den hochpreisigen Gesellschaften im Markt – und weist dennoch eine deutlich defizitäre Schaden-Kosten-Bilanz auf. Die Quote lag 2024 bei 115,80 Prozent, das versicherungstechnische Ergebnis bei minus 18,77 Millionen Euro.

- Kfz-Versicherung: Die schlechtesten Schaden-Kosten-Quoten
- Zehntschlechteste Quote: Baloise Sachversicherung (113,50 Prozent)
- Neuntschlechteste Quote: Alte Leipziger (113,73 Prozent)
- Achtschlechteste Quote: BGV-Versicherung (114,38 Prozent)
- Siebtschlechteste Quote: Rhion Versicherung (114,67 Prozent)
- Sechstschlechteste Quote: Mannheimer (115,80 Prozent)
- Fünftschlechteste Quote: Lippische Landesbrand (116,55 Prozent)
- Viertschlechteste Quote: WGV-Versicherung (117,85 Prozent)
- Drittschlechteste Quote: Debeka Allgemeine (122,78 Prozent)
- Zweitschlechteste Quote: Garanta (129,00 Prozent)
- Schlechteste Quote: Nürnberger Allgemeine (136,64 Prozent)
Besonders auffällig ist die Verschlechterung gegenüber dem Vorjahr: 2023 gehörte die Mannheimer mit einer Quote von 104,68 Prozent noch zu den vergleichsweise besseren Anbietern (Rang 7), 2024 fällt sie mit 115,80 Prozent auf Rang 45 zurück. Auch im Sechs-Jahres-Schnitt von 2019 bis 2024 bleibt die Quote mit 103,53 Prozent oberhalb der Kostendeckung.
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Prämienprofil: deutlich oberes Segment
Die durchschnittliche Prämie je Vertrag steigt von 342,30 Euro im Jahr 2019 über 363,93 Euro im Jahr 2023 auf 382,34 Euro im Jahr 2024. Im Marktvergleich gehört die Mannheimer damit zu den teuersten Anbietern: Nur drei Gesellschaften verlangen höhere Prämien.
Schadenentwicklung: sehr hohe Aufwendungen
Parallel dazu steigen auch die Schadenaufwendungen je Vertrag deutlich. Von 274,62 Euro im Jahr 2019 erhöhen sie sich auf 294,91 Euro im Jahr 2023 und weiter auf 354,82 Euro im Jahr 2024. Im Marktvergleich gehört dieser Wert ebenfalls zu den höchsten: Nur drei Anbieter weisen höhere Schadenaufwendungen auf.
Einordnung: hohes Preis- und Schadeniveau im spezialisierten Segment
Sowohl Prämien als auch Schadenaufwendungen entwickeln sich über den Zeitraum auf hohem Niveau und steigen weiter an. Zwischen 2019 und 2024 erhöhen sich die Prämien je Vertrag um rund 12 Prozent, die Schadenaufwendungen jedoch um rund 29 Prozent.
Auch im kurzfristigen Vergleich zeigt sich diese Entwicklung: Von 2023 auf 2024 steigen die Prämien um rund 5,1 Prozent, während die Schadenaufwendungen mit etwa 20,3 Prozent deutlich stärker zunehmen.
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Die Daten zeigen damit, dass sich die Schadenaufwendungen deutlich dynamischer entwickeln als die Prämien. Gleichzeitig bewegt sich die Mannheimer in einem Segment mit überdurchschnittlich hohen Prämien und entsprechend hohen Schadenaufwendungen je Vertrag. Dies kann mit der Ausrichtung auf spezialisierte und häufig höherwertige Risiken einhergehen, bei denen sowohl die versicherten Werte als auch die Schadenhöhen über dem Marktdurchschnitt liegen. Unabhängig davon zeigt sich in den vorliegenden Kennzahlen, dass das Kfz-Geschäft 2024 auch in diesem Segment nicht kostendeckend arbeitet.
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