Drittschlechteste Quote: Debeka Allgemeine (122,78 Prozent)
Die Debeka Allgemeine blieb auch 2024 deutlich im defizitären Bereich. Die Schaden-Kosten-Quote lag bei 122,78 Prozent, das versicherungstechnische Ergebnis bei minus 88,66 Millionen Euro und gehört damit zu den höchsten Verlusten im Markt.

- Kfz-Versicherung: Die schlechtesten Schaden-Kosten-Quoten
- Zehntschlechteste Quote: Baloise Sachversicherung (113,50 Prozent)
- Neuntschlechteste Quote: Alte Leipziger (113,73 Prozent)
- Achtschlechteste Quote: BGV-Versicherung (114,38 Prozent)
- Siebtschlechteste Quote: Rhion Versicherung (114,67 Prozent)
- Sechstschlechteste Quote: Mannheimer (115,80 Prozent)
- Fünftschlechteste Quote: Lippische Landesbrand (116,55 Prozent)
- Viertschlechteste Quote: WGV-Versicherung (117,85 Prozent)
- Drittschlechteste Quote: Debeka Allgemeine (122,78 Prozent)
- Zweitschlechteste Quote: Garanta (129,00 Prozent)
- Schlechteste Quote: Nürnberger Allgemeine (136,64 Prozent)
Gegenüber dem Vorjahr ergibt sich zwar eine leichte Verbesserung (2023: 123,69 Prozent), im Ranking fällt die Gesellschaft jedoch von Rang 45 auf Rang 48 zurück, da andere Anbieter ihre Quoten stärker senken konnten. Im Sechs-Jahres-Schnitt von 2019 bis 2024 liegt die Quote bei 105,70 Prozent und damit durchgehend jenseits der Kostendeckung.
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Prämienprofil: unteres bis mittleres Segment
Die durchschnittliche Prämie je Vertrag sinkt zunächst und steigt zuletzt wieder leicht an. Von 235,54 Euro im Jahr 2019 geht sie auf 212,57 Euro im Jahr 2022 zurück und liegt 2024 bei 220,03 Euro. Im Marktvergleich ergibt sich damit ein unterdurchschnittliches Niveau: 42 Anbieter verlangen höhere Prämien, sieben niedrigere.
Schadenentwicklung: moderat erhöhtes Niveau
Die Schadenaufwendungen je Vertrag steigen kontinuierlich von 178,33 Euro im Jahr 2019 über 214,76 Euro im Jahr 2023 auf 224,04 Euro im Jahr 2024. Im Marktvergleich ergibt sich ein leicht überdurchschnittliches Niveau: 21 Anbieter weisen niedrigere, 28 höhere Schadenaufwendungen auf.
Einordnung: steigende Kosten bei unterdurchschnittlichem Preisniveau
Im längerfristigen Vergleich entwickeln sich die Schadenaufwendungen deutlich dynamischer als die Prämien. Zwischen 2019 und 2024 sinken die Prämien je Vertrag um rund 7 Prozent, während die Schadenaufwendungen im gleichen Zeitraum um rund 26 Prozent steigen.
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Auch im kurzfristigen Vergleich setzt sich diese Entwicklung fort: Von 2023 auf 2024 steigen die Prämien um rund 3,2 Prozent, die Schadenaufwendungen jedoch um etwa 4,3 Prozent. Das Verhältnis von Beitrag und Schaden verschiebt sich damit weiter zulasten der Kostenseite. Dies zeigt sich auch im Marktvergleich: einem unterdurchschnittlichen Prämienniveau stehen zumindest leicht überdurchschnittliche Schadenaufwendungen gegenüber. Das Kfz-Geschäft arbeitet damit auch 2024 nicht kostendeckend.
- Kfz-Versicherung: Die schlechtesten Schaden-Kosten-Quoten
- Zehntschlechteste Quote: Baloise Sachversicherung (113,50 Prozent)
- Neuntschlechteste Quote: Alte Leipziger (113,73 Prozent)
- Achtschlechteste Quote: BGV-Versicherung (114,38 Prozent)
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- Fünftschlechteste Quote: Lippische Landesbrand (116,55 Prozent)
- Viertschlechteste Quote: WGV-Versicherung (117,85 Prozent)
- Drittschlechteste Quote: Debeka Allgemeine (122,78 Prozent)
- Zweitschlechteste Quote: Garanta (129,00 Prozent)
- Schlechteste Quote: Nürnberger Allgemeine (136,64 Prozent)
