Siebtschlechteste Quote: Rhion Versicherung (114,67 Prozent)
Die Rhion Versicherung blieb auch 2024 im defizitären Bereich. Die Schaden-Kosten-Quote lag bei 114,67 Prozent, das versicherungstechnische Ergebnis bei minus 12,75 Millionen Euro.

- Kfz-Versicherung: Die schlechtesten Schaden-Kosten-Quoten
- Zehntschlechteste Quote: Baloise Sachversicherung (113,50 Prozent)
- Neuntschlechteste Quote: Alte Leipziger (113,73 Prozent)
- Achtschlechteste Quote: BGV-Versicherung (114,38 Prozent)
- Siebtschlechteste Quote: Rhion Versicherung (114,67 Prozent)
- Sechstschlechteste Quote: Mannheimer (115,80 Prozent)
- Fünftschlechteste Quote: Lippische Landesbrand (116,55 Prozent)
- Viertschlechteste Quote: WGV-Versicherung (117,85 Prozent)
- Drittschlechteste Quote: Debeka Allgemeine (122,78 Prozent)
- Zweitschlechteste Quote: Garanta (129,00 Prozent)
- Schlechteste Quote: Nürnberger Allgemeine (136,64 Prozent)
Gegenüber dem Vorjahr ergibt sich eine leichte Verbesserung (2023: 119,58 Prozent), die sich jedoch nicht im Ranking niederschlägt: Rhion fällt von Rang 43 auf Rang 44 zurück, da andere Anbieter ihre Quoten stärker reduzieren konnten. Im Sechs-Jahres-Schnitt von 2019 bis 2024 erreicht das Unternehmen 104,16 Prozent und liegt damit dauerhaft oberhalb der Kostendeckungsgrenze.
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Prämienprofil: niedrigstes Niveau im Markt
Die durchschnittliche Prämie je Vertrag zeigt einen deutlichen Strukturbruch: Nach 278,19 Euro im Jahr 2019 fällt sie 2020 auf 104,46 Euro. Anschließend steigt sie wieder auf 143,80 Euro im Jahr 2022, 142,76 Euro im Jahr 2023 und 146,83 Euro im Jahr 2024. Trotz dieser leichten Erholung weist Rhion 2024 weiterhin die niedrigste Durchschnittsprämie im gesamten Markt auf.
Schadenentwicklung: ebenfalls niedriges Niveau
Die Schadenaufwendungen je Vertrag zeigen eine ähnliche Entwicklung wie die Prämien. Nach 212,42 Euro im Jahr 2019 fallen sie 2020 deutlich auf 76,77 Euro. Anschließend steigen sie wieder auf 113,85 Euro im Jahr 2022 und 134,90 Euro im Jahr 2023, bevor sie 2024 leicht auf 129,89 Euro zurückgehen. Damit weist Rhion auch bei den Schadenaufwendungen je Vertrag den niedrigsten Wert im gesamten Markt auf.
Einordnung: deutliche Niveauverschiebung bei Prämien und Schäden
Sowohl Prämien als auch Schadenaufwendungen je Vertrag gehen über den Zeitraum deutlich zurück. Zwischen 2019 und 2024 sinken die Prämien um rund 47 Prozent, die Schadenaufwendungen um rund 39 Prozent.
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Die Daten zeigen damit eine klare Ausrichtung auf ein niedriges Beitrags- und Schadenniveau je Vertrag. Wachstum erfolgt unter diesen Bedingungen vor allem über die Breite des Geschäfts, während das Kfz-Geschäft auch 2024 insgesamt nicht kostendeckend arbeitet.
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- Fünftschlechteste Quote: Lippische Landesbrand (116,55 Prozent)
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