Zweitgrößter Zuwachs: Allianz (plus 78.882 Verträge)
Die Allianz steigert ihren Hausratbestand 2024 um 78.882 Verträge beziehungsweise rund 2,8 Prozent auf 2.926.876 Policen, nach 2.847.994 im Vorjahr. Damit bleibt der Konzern mit großem Abstand der größte Anbieter der Sparte. Auch im längerfristigen Vergleich zeigt sich ein kontinuierlicher Ausbau: Gegenüber 2019 mit 2.588.236 Verträgen entspricht dies einem Plus von 338.640 Policen beziehungsweise rund 13,1 Prozent.

- Hausratversicherung: Die größten Bestandsgewinne
- Zehntgrößter Zuwachs: WGV-Versicherung (plus 10.031 Verträge)
- Neuntgrößter Zuwachs: LVM (plus 17.507 Verträge)
- Achtgrößter Zuwachs: Die Haftpflichtkasse (plus 18.533 Verträge)
- Siebtgrößter Zuwachs: R+V Allgemeine (plus 19.216 Verträge)
- Sechstgrößter Zuwachs: Alte Leipziger (plus 24.480 Verträge)
- Fünftgrößter Zuwachs: HUK-Coburg Allgemeine (plus 49.095 Verträge)
- Viertgrößter Zuwachs: Ammerländer Versicherung (plus 49.245 Verträge)
- Drittgrößter Zuwachs: HUK24 (plus 59.230 Verträge)
- Zweitgrößter Zuwachs: Allianz (plus 78.882 Verträge)
- Größter Zuwachs: Rhion Versicherung (plus 189.416 Verträge)
Wirtschaftlich ist die Marktstellung noch ausgeprägter. Mit 476,79 Millionen Euro gebuchten Bruttoprämien, einem Marktanteil von 12,83 Prozent und Rang 1 nach Prämien dominiert die Allianz die Einnahmenseite der Hausratversicherung deutlich.
Anzeige
Prämienprofil: oberes Marktsegment
Die durchschnittliche Prämie je Vertrag steigt von 146,84 Euro im Jahr 2019 über 156,78 Euro im Jahr 2023 auf 162,90 Euro im Jahr 2024. Im Marktvergleich ergibt sich eine klare Position im oberen Bereich: Nur drei Anbieter verlangen höhere Prämien. Die Allianz bewegt sich damit im gehobenen Preissegment.
Schadenentwicklung: hohes Niveau
Die Schadenaufwendungen je Vertrag steigen deutlich von 54,43 Euro im Jahr 2019 über 76,56 Euro im Jahr 2023 auf 85,66 Euro im Jahr 2024. Im Marktvergleich entspricht dies den zweithöchsten Schadenaufwendungen der Branche. Die Schadenbelastung liegt damit klar über dem Marktdurchschnitt.
Einordnung: Wachstum aus Marktstellung und Bestandsgröße
Die Kombination aus überdurchschnittlichen Prämien und gleichzeitig hohen Schadenaufwendungen entspricht einer Positionierung im oberen Marktsegment und steht im klaren Kontrast zu den wachstumsstarken Niedrigpreisanbietern wie HUK24 oder der Ammerländer. Der Bestandszuwachs zeigt jedoch, dass Wachstum nicht ausschließlich über den Preis erfolgt. Als marktführender Anbieter verfügt die Allianz über eine außergewöhnlich große und breit diversifizierte Bestandsbasis sowie eine hohe Markenbekanntheit und Präsenz über verschiedene Vertriebskanäle.
Anzeige
Diese Marktstellung ermöglicht es, auch im gehobenen Segment kontinuierlich neue Verträge zu gewinnen. Wachstum entsteht unter diesen Bedingungen weniger über Preisimpulse als über Reichweite, Vertrauen und die systematische Weiterentwicklung eines sehr großen Bestands.
- Hausratversicherung: Die größten Bestandsgewinne
- Zehntgrößter Zuwachs: WGV-Versicherung (plus 10.031 Verträge)
- Neuntgrößter Zuwachs: LVM (plus 17.507 Verträge)
- Achtgrößter Zuwachs: Die Haftpflichtkasse (plus 18.533 Verträge)
- Siebtgrößter Zuwachs: R+V Allgemeine (plus 19.216 Verträge)
- Sechstgrößter Zuwachs: Alte Leipziger (plus 24.480 Verträge)
- Fünftgrößter Zuwachs: HUK-Coburg Allgemeine (plus 49.095 Verträge)
- Viertgrößter Zuwachs: Ammerländer Versicherung (plus 49.245 Verträge)
- Drittgrößter Zuwachs: HUK24 (plus 59.230 Verträge)
- Zweitgrößter Zuwachs: Allianz (plus 78.882 Verträge)
- Größter Zuwachs: Rhion Versicherung (plus 189.416 Verträge)
