Neuntgrößter Zuwachs: LVM (plus 17.507 Verträge)
Die LVM steigert ihren Hausratbestand 2024 um 17.507 Verträge beziehungsweise rund 1,8 Prozent auf 1.014.898 Policen, nach 997.391 im Vorjahr. Damit stabilisiert der Versicherer seine Position auf Rang 7 nach Bestandsgröße. Auch im längerfristigen Vergleich zeigt sich ein kontinuierlicher Ausbau: Gegenüber 2019 mit 896.552 Verträgen entspricht dies einem Plus von 118.346 Policen beziehungsweise rund 13,2 Prozent.

- Hausratversicherung: Die größten Bestandsgewinne
- Zehntgrößter Zuwachs: WGV-Versicherung (plus 10.031 Verträge)
- Neuntgrößter Zuwachs: LVM (plus 17.507 Verträge)
- Achtgrößter Zuwachs: Die Haftpflichtkasse (plus 18.533 Verträge)
- Siebtgrößter Zuwachs: R+V Allgemeine (plus 19.216 Verträge)
- Sechstgrößter Zuwachs: Alte Leipziger (plus 24.480 Verträge)
- Fünftgrößter Zuwachs: HUK-Coburg Allgemeine (plus 49.095 Verträge)
- Viertgrößter Zuwachs: Ammerländer Versicherung (plus 49.245 Verträge)
- Drittgrößter Zuwachs: HUK24 (plus 59.230 Verträge)
- Zweitgrößter Zuwachs: Allianz (plus 78.882 Verträge)
- Größter Zuwachs: Rhion Versicherung (plus 189.416 Verträge)
Wirtschaftlich gehört die LVM zur Spitzengruppe des Marktes. Mit 160,22 Millionen Euro gebuchten Bruttoprämien, einem Marktanteil von 4,31 Prozent und Rang 6 nach Prämien liegt die Gesellschaft nahezu auf Augenhöhe mit ihrer Bestandsposition.
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Prämienprofil: gehobenes Segment
Die durchschnittliche Prämie je Vertrag steigt von 136,78 Euro im Jahr 2019 über 151,20 Euro im Jahr 2023 auf 157,87 Euro im Jahr 2024. Im Marktvergleich ergibt sich eine Position im oberen Bereich: Nur sieben Anbieter verlangen höhere Prämien. Die LVM bewegt sich damit klar oberhalb des Marktdurchschnitts.
Schadenentwicklung: ausgeglichenes Niveau
Die Schadenaufwendungen je Vertrag steigen von 40,42 Euro im Jahr 2019 über 57,14 Euro im Jahr 2023 leicht auf 56,54 Euro im Jahr 2024. Im Marktvergleich ergibt sich eine nahezu ausgeglichene Position: 25 Anbieter weisen niedrigere Schadenaufwendungen auf, 24 höhere. Die Schadenbelastung liegt damit im mittleren Bereich des Marktes.
Einordnung: Wachstum aus starker Vertriebsbasis
Die Kombination aus überdurchschnittlichen Prämien und gleichzeitig moderaten Schadenaufwendungen ergibt ein stabiles Verhältnis von Beitrag und Risiko im gehobenen Segment. Anders als im Niedrigpreissegment entsteht Wachstum hier weniger über Preisvorteile als über eine etablierte Vertriebsstruktur. Charakteristisch ist dabei ein ausgeprägter Ausschließlichkeitsvertrieb mit flächendeckender Präsenz und kontinuierlichem Kundenkontakt, der spartenübergreifend genutzt wird.
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Unter diesen Bedingungen erfolgt der Bestandsaufbau weniger sprunghaft, sondern kontinuierlich über die Pflege bestehender Kundenbeziehungen und die Integration von Neugeschäft in den vorhandenen Bestand.
- Hausratversicherung: Die größten Bestandsgewinne
- Zehntgrößter Zuwachs: WGV-Versicherung (plus 10.031 Verträge)
- Neuntgrößter Zuwachs: LVM (plus 17.507 Verträge)
- Achtgrößter Zuwachs: Die Haftpflichtkasse (plus 18.533 Verträge)
- Siebtgrößter Zuwachs: R+V Allgemeine (plus 19.216 Verträge)
- Sechstgrößter Zuwachs: Alte Leipziger (plus 24.480 Verträge)
- Fünftgrößter Zuwachs: HUK-Coburg Allgemeine (plus 49.095 Verträge)
- Viertgrößter Zuwachs: Ammerländer Versicherung (plus 49.245 Verträge)
- Drittgrößter Zuwachs: HUK24 (plus 59.230 Verträge)
- Zweitgrößter Zuwachs: Allianz (plus 78.882 Verträge)
- Größter Zuwachs: Rhion Versicherung (plus 189.416 Verträge)
