Sechstgrößter Zuwachs: Alte Leipziger (plus 24.480 Verträge)
Die Alte Leipziger steigert ihren Hausratbestand 2024 um 24.480 Verträge beziehungsweise rund 21,7 Prozent auf 137.195 Policen, nach 112.715 im Vorjahr. Trotz dieses kräftigen Wachstums bleibt die Gesellschaft mit Rang 40 ein kleiner Anbieter im Markt. Im längerfristigen Vergleich zeigt sich jedoch ein klarer Ausbau: Gegenüber 2019 mit 99.396 Verträgen entspricht dies einem Plus von 37.799 Policen beziehungsweise rund 38,0 Prozent.

- Hausratversicherung: Die größten Bestandsgewinne
- Zehntgrößter Zuwachs: WGV-Versicherung (plus 10.031 Verträge)
- Neuntgrößter Zuwachs: LVM (plus 17.507 Verträge)
- Achtgrößter Zuwachs: Die Haftpflichtkasse (plus 18.533 Verträge)
- Siebtgrößter Zuwachs: R+V Allgemeine (plus 19.216 Verträge)
- Sechstgrößter Zuwachs: Alte Leipziger (plus 24.480 Verträge)
- Fünftgrößter Zuwachs: HUK-Coburg Allgemeine (plus 49.095 Verträge)
- Viertgrößter Zuwachs: Ammerländer Versicherung (plus 49.245 Verträge)
- Drittgrößter Zuwachs: HUK24 (plus 59.230 Verträge)
- Zweitgrößter Zuwachs: Allianz (plus 78.882 Verträge)
- Größter Zuwachs: Rhion Versicherung (plus 189.416 Verträge)
Wirtschaftlich ordnet sich das Unternehmen im unteren Mittelfeld ein. Mit 21,19 Millionen Euro gebuchten Bruttoprämien, einem Marktanteil von 0,57 Prozent und Rang 34 nach Prämien liegt die Position sechs Plätze vor der Bestandsgröße.
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Prämienprofil: weiterhin gehobenes Segment
Die durchschnittliche Prämie je Vertrag sinkt von 176,50 Euro im Jahr 2019 über 161,80 Euro im Jahr 2023 auf 154,44 Euro im Jahr 2024. Trotz dieses Rückgangs gehört die Alte Leipziger weiterhin zu den teureren Anbietern im Markt: Nur acht Unternehmen verlangen höhere Prämien. Auffällig ist damit eine Verschiebung innerhalb des Preisniveaus bei weiterhin klar gehobener Positionierung.
Schadenentwicklung: erhöhtes und schwankendes Niveau
Die Schadenaufwendungen je Vertrag zeigen eine volatile Entwicklung. Nach 79,07 Euro im Jahr 2019 fällt der Wert 2023 deutlich auf 46,68 Euro, was als Ausreißer nach unten zu werten ist (Sechs-Jahres-Durchschnitt: 73,22 Euro). Im Jahr 2024 steigen die Aufwendungen wieder auf 70,45 Euro. Im Marktvergleich ergibt sich ein erhöhtes Niveau: Nur neun Anbieter weisen höhere Schadenaufwendungen auf. Die Schadenbelastung bewegt sich damit – über den Zeitverlauf betrachtet – im oberen Bereich.
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Einordnung: Wachstum bei gleichzeitiger Anpassung des Preisniveaus
Die Kombination aus weiterhin überdurchschnittlichen Prämien und gleichzeitig erhöhten Schadenaufwendungen entspricht einer Positionierung im gehobenen Marktsegment. Auffällig ist jedoch der Rückgang der Durchschnittsprämien bei gleichzeitig starkem Bestandswachstum. Dies deutet darauf hin, dass die Alte Leipziger ihr Geschäft zuletzt breiter aufgestellt und den Zugang zu neuen Kundengruppen ausgeweitet hat.
- Hausratversicherung: Die größten Bestandsgewinne
- Zehntgrößter Zuwachs: WGV-Versicherung (plus 10.031 Verträge)
- Neuntgrößter Zuwachs: LVM (plus 17.507 Verträge)
- Achtgrößter Zuwachs: Die Haftpflichtkasse (plus 18.533 Verträge)
- Siebtgrößter Zuwachs: R+V Allgemeine (plus 19.216 Verträge)
- Sechstgrößter Zuwachs: Alte Leipziger (plus 24.480 Verträge)
- Fünftgrößter Zuwachs: HUK-Coburg Allgemeine (plus 49.095 Verträge)
- Viertgrößter Zuwachs: Ammerländer Versicherung (plus 49.245 Verträge)
- Drittgrößter Zuwachs: HUK24 (plus 59.230 Verträge)
- Zweitgrößter Zuwachs: Allianz (plus 78.882 Verträge)
- Größter Zuwachs: Rhion Versicherung (plus 189.416 Verträge)
