Zehntgrößter Zuwachs: WGV-Versicherung (plus 10.031 Verträge)
Der Hausratbestand der WGV-Versicherung steigt 2024 um 10.031 Verträge beziehungsweise rund 4,0 Prozent auf 262.339 Policen, nach 252.308 im Vorjahr. Damit erreicht das Unternehmen Rang 26 nach Bestandsgröße. Im längerfristigen Vergleich zeigt sich ein deutlicher Ausbau: Gegenüber 2019 mit 197.072 Verträgen entspricht dies einem Plus von 65.267 Policen beziehungsweise rund 33,1 Prozent.

- Hausratversicherung: Die größten Bestandsgewinne
- Zehntgrößter Zuwachs: WGV-Versicherung (plus 10.031 Verträge)
- Neuntgrößter Zuwachs: LVM (plus 17.507 Verträge)
- Achtgrößter Zuwachs: Die Haftpflichtkasse (plus 18.533 Verträge)
- Siebtgrößter Zuwachs: R+V Allgemeine (plus 19.216 Verträge)
- Sechstgrößter Zuwachs: Alte Leipziger (plus 24.480 Verträge)
- Fünftgrößter Zuwachs: HUK-Coburg Allgemeine (plus 49.095 Verträge)
- Viertgrößter Zuwachs: Ammerländer Versicherung (plus 49.245 Verträge)
- Drittgrößter Zuwachs: HUK24 (plus 59.230 Verträge)
- Zweitgrößter Zuwachs: Allianz (plus 78.882 Verträge)
- Größter Zuwachs: Rhion Versicherung (plus 189.416 Verträge)
Wirtschaftlich liegt die WGV deutlich hinter ihrer Bestandsposition. Mit 20,72 Millionen Euro gebuchten Bruttoprämien, einem Marktanteil von 0,56 Prozent und Rang 36 nach Prämien ergibt sich eine Differenz von zehn Plätzen. Das Beitragsvolumen je Vertrag fällt entsprechend niedrig aus.
Anzeige
Prämienprofil: klar im Niedrigpreissegment
Die durchschnittliche Prämie je Vertrag steigt moderat von 72,96 Euro im Jahr 2019 über 76,12 Euro im Jahr 2023 auf 79,00 Euro im Jahr 2024. Im Marktvergleich ergibt sich eine klare Position im unteren Segment: Nur zwei Anbieter sind günstiger. Die WGV gehört damit zu den preisgünstigsten Anbietern im Markt.
Schadenentwicklung: moderates Niveau
Die Schadenaufwendungen je Vertrag steigen deutlich von 18,68 Euro im Jahr 2019 über 33,82 Euro im Jahr 2023 auf 46,57 Euro im Jahr 2024. Im Marktvergleich ergibt sich dennoch eine vergleichsweise günstige Position: Elf Anbieter weisen niedrigere Schadenaufwendungen auf, 38 höhere. Die Schadenbelastung bleibt damit insgesamt moderat.
Anzeige
Einordnung: Wachstum über Preispositionierung
Die Kombination aus sehr niedrigen Prämien und gleichzeitig moderaten Schadenaufwendungen ergibt ein konsistentes Bild im unteren Marktsegment. Der Bestandszuwachs lässt sich vor diesem Hintergrund einordnen. In einem weitgehend gesättigten Markt entstehen zusätzliche Verträge häufig über preisgünstige Angebote mit breiter Zielgruppenansprache. Die WGV nutzt diese Positionierung, um ihren Bestand weiter auszubauen, auch wenn dies nicht mit einer entsprechend hohen Prämienstellung einhergeht.
- Hausratversicherung: Die größten Bestandsgewinne
- Zehntgrößter Zuwachs: WGV-Versicherung (plus 10.031 Verträge)
- Neuntgrößter Zuwachs: LVM (plus 17.507 Verträge)
- Achtgrößter Zuwachs: Die Haftpflichtkasse (plus 18.533 Verträge)
- Siebtgrößter Zuwachs: R+V Allgemeine (plus 19.216 Verträge)
- Sechstgrößter Zuwachs: Alte Leipziger (plus 24.480 Verträge)
- Fünftgrößter Zuwachs: HUK-Coburg Allgemeine (plus 49.095 Verträge)
- Viertgrößter Zuwachs: Ammerländer Versicherung (plus 49.245 Verträge)
- Drittgrößter Zuwachs: HUK24 (plus 59.230 Verträge)
- Zweitgrößter Zuwachs: Allianz (plus 78.882 Verträge)
- Größter Zuwachs: Rhion Versicherung (plus 189.416 Verträge)
