Achtgrößter Zuwachs: Die Haftpflichtkasse (plus 18.533 Verträge)
Die Haftpflichtkasse steigert ihren Hausratbestand 2024 um 18.533 Verträge beziehungsweise rund 3,2 Prozent auf 603.067 Policen, nach 584.534 im Vorjahr. Damit erreicht der Versicherer Rang 15 nach Bestandsgröße. Im längerfristigen Vergleich zeigt sich ein deutlicher Ausbau: Gegenüber 2019 mit 386.298 Verträgen entspricht dies einem Plus von 216.769 Policen beziehungsweise rund 56,1 Prozent.

- Hausratversicherung: Die größten Bestandsgewinne
- Zehntgrößter Zuwachs: WGV-Versicherung (plus 10.031 Verträge)
- Neuntgrößter Zuwachs: LVM (plus 17.507 Verträge)
- Achtgrößter Zuwachs: Die Haftpflichtkasse (plus 18.533 Verträge)
- Siebtgrößter Zuwachs: R+V Allgemeine (plus 19.216 Verträge)
- Sechstgrößter Zuwachs: Alte Leipziger (plus 24.480 Verträge)
- Fünftgrößter Zuwachs: HUK-Coburg Allgemeine (plus 49.095 Verträge)
- Viertgrößter Zuwachs: Ammerländer Versicherung (plus 49.245 Verträge)
- Drittgrößter Zuwachs: HUK24 (plus 59.230 Verträge)
- Zweitgrößter Zuwachs: Allianz (plus 78.882 Verträge)
- Größter Zuwachs: Rhion Versicherung (plus 189.416 Verträge)
Wirtschaftlich liegt die Position leicht unterhalb der Bestandsgröße. Mit 68,81 Millionen Euro gebuchten Bruttoprämien, einem Marktanteil von 1,85 Prozent und Rang 17 nach Prämien ergibt sich eine Differenz von zwei Plätzen.
Anzeige
Prämienprofil: unteres bis mittleres Segment
Die durchschnittliche Prämie je Vertrag steigt von 99,43 Euro im Jahr 2019 über 109,25 Euro im Jahr 2023 auf 114,09 Euro im Jahr 2024. Im Marktvergleich ergibt sich eine Position im unteren bis mittleren Bereich: 36 Anbieter verlangen höhere Prämien, 13 sind günstiger. Die Haftpflichtkasse bewegt sich damit unterhalb des Marktdurchschnitts, ohne zu den günstigsten Anbietern zu zählen.
Schadenentwicklung: auffällig hohes Niveau
Die Schadenaufwendungen je Vertrag steigen deutlich von 46,89 Euro im Jahr 2019 über 66,11 Euro im Jahr 2023 auf 74,01 Euro im Jahr 2024. Im Marktvergleich ergibt sich ein auffällig hohes Niveau: Nur vier Anbieter weisen höhere Schadenaufwendungen auf. Die Schadenbelastung liegt damit deutlich über dem Marktdurchschnitt und steht in einem Spannungsverhältnis zum eher unterdurchschnittlichen Prämienniveau.
Anzeige
Einordnung: Wachstum trotz erhöhter Schadenbelastung
Die Kombination aus eher unterdurchschnittlichen Prämien und gleichzeitig hohen Schadenaufwendungen ergibt ein anspruchsvolles Verhältnis von Beitrag und Risiko. Der Bestandszuwachs ist vor diesem Hintergrund bemerkenswert. Wachstum entsteht hier offenbar unabhängig von der Schadenentwicklung und dürfte stärker durch vertriebliche Faktoren oder eine gezielte Marktansprache getragen sein. Gleichzeitig zeigt sich, dass auch in einem Umfeld mit erhöhter Schadenbelastung Bestandsgewinne möglich sind, sofern die Positionierung am Markt entsprechend greift.
- Hausratversicherung: Die größten Bestandsgewinne
- Zehntgrößter Zuwachs: WGV-Versicherung (plus 10.031 Verträge)
- Neuntgrößter Zuwachs: LVM (plus 17.507 Verträge)
- Achtgrößter Zuwachs: Die Haftpflichtkasse (plus 18.533 Verträge)
- Siebtgrößter Zuwachs: R+V Allgemeine (plus 19.216 Verträge)
- Sechstgrößter Zuwachs: Alte Leipziger (plus 24.480 Verträge)
- Fünftgrößter Zuwachs: HUK-Coburg Allgemeine (plus 49.095 Verträge)
- Viertgrößter Zuwachs: Ammerländer Versicherung (plus 49.245 Verträge)
- Drittgrößter Zuwachs: HUK24 (plus 59.230 Verträge)
- Zweitgrößter Zuwachs: Allianz (plus 78.882 Verträge)
- Größter Zuwachs: Rhion Versicherung (plus 189.416 Verträge)
