Drittgrößter Zuwachs: HUK24 (plus 59.230 Verträge)
Die HUK24 steigert ihren Hausratbestand 2024 um 59.230 Verträge beziehungsweise rund 12,8 Prozent auf 522.563 Policen, nach 463.333 im Vorjahr. Damit verbessert sich der Direktversicherer auf Rang 18 nach Bestandsgröße. Im längerfristigen Vergleich zeigt sich eine besonders hohe Dynamik: Gegenüber 2019 mit 318.535 Verträgen entspricht dies einem Plus von 204.028 Policen beziehungsweise rund 64,1 Prozent.

- Hausratversicherung: Die größten Bestandsgewinne
- Zehntgrößter Zuwachs: WGV-Versicherung (plus 10.031 Verträge)
- Neuntgrößter Zuwachs: LVM (plus 17.507 Verträge)
- Achtgrößter Zuwachs: Die Haftpflichtkasse (plus 18.533 Verträge)
- Siebtgrößter Zuwachs: R+V Allgemeine (plus 19.216 Verträge)
- Sechstgrößter Zuwachs: Alte Leipziger (plus 24.480 Verträge)
- Fünftgrößter Zuwachs: HUK-Coburg Allgemeine (plus 49.095 Verträge)
- Viertgrößter Zuwachs: Ammerländer Versicherung (plus 49.245 Verträge)
- Drittgrößter Zuwachs: HUK24 (plus 59.230 Verträge)
- Zweitgrößter Zuwachs: Allianz (plus 78.882 Verträge)
- Größter Zuwachs: Rhion Versicherung (plus 189.416 Verträge)
Wirtschaftlich liegt die Position deutlich hinter der Bestandsgröße. Mit 42,52 Millionen Euro gebuchten Bruttoprämien, einem Marktanteil von 1,14 Prozent und Rang 24 nach Prämien ergibt sich eine Differenz von sechs Plätzen.
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Prämienprofil: konsequent im Niedrigpreissegment
Die durchschnittliche Prämie je Vertrag sinkt leicht von 86,31 Euro im Jahr 2019 über 82,36 Euro im Jahr 2023 auf 81,36 Euro im Jahr 2024. Im Marktvergleich ergibt sich eine klare Position im unteren Bereich: Nur drei Anbieter sind günstiger. Die HUK24 gehört damit zu den preisgünstigsten Anbietern der Sparte.
Schadenentwicklung: niedriges Niveau
Die Schadenaufwendungen je Vertrag steigen moderat von 37,36 Euro im Jahr 2019 über 45,40 Euro im Jahr 2023 auf 45,60 Euro im Jahr 2024. Im Marktvergleich ergibt sich ein insgesamt günstiges Niveau: Neun Anbieter weisen niedrigere Schadenaufwendungen auf, die große Mehrheit höhere.
Auffällig ist jedoch, dass die Schadenbelastung zwar unter dem Marktdurchschnitt liegt, aber nicht in gleichem Maße niedrig ausfällt wie die sehr günstige Prämienpositionierung vermuten ließe.
Einordnung: Niedrigpreisstrategie im Direktmodell
Die Kombination aus niedrigen Prämien und gleichzeitig moderaten Schadenaufwendungen entspricht einer klaren Positionierung im unteren Marktsegment. Im Vergleich zur HUK-Coburg Allgemeinen zeigt sich dabei das gleiche Grundprinzip in einer schlankeren Ausprägung. Während die Muttergesellschaft ihre Marktstellung über Größe und breite Vertriebsstrukturen ausbaut, setzt die HUK24 konsequent auf ein digitalisiertes Direktmodell mit reduzierten Kostenstrukturen.
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Wachstum entsteht unter diesen Bedingungen vor allem über Effizienz, Skalierung und die gezielte Ansprache preissensibler Kundengruppen. Das Modell wirkt damit wie eine fokussierte Erweiterung der HUK-Strategie im besonders wettbewerbsintensiven Niedrigpreissegment.
- Hausratversicherung: Die größten Bestandsgewinne
- Zehntgrößter Zuwachs: WGV-Versicherung (plus 10.031 Verträge)
- Neuntgrößter Zuwachs: LVM (plus 17.507 Verträge)
- Achtgrößter Zuwachs: Die Haftpflichtkasse (plus 18.533 Verträge)
- Siebtgrößter Zuwachs: R+V Allgemeine (plus 19.216 Verträge)
- Sechstgrößter Zuwachs: Alte Leipziger (plus 24.480 Verträge)
- Fünftgrößter Zuwachs: HUK-Coburg Allgemeine (plus 49.095 Verträge)
- Viertgrößter Zuwachs: Ammerländer Versicherung (plus 49.245 Verträge)
- Drittgrößter Zuwachs: HUK24 (plus 59.230 Verträge)
- Zweitgrößter Zuwachs: Allianz (plus 78.882 Verträge)
- Größter Zuwachs: Rhion Versicherung (plus 189.416 Verträge)
