Wirtschaftlich zählt die R+V zu den größten Anbietern der Sparte. Mit 163,44 Millionen Euro gebuchten Bruttoprämien, einem Marktanteil von 4,40 Prozent und Rang 5 nach Prämien liegt die Gesellschaft leicht vor ihrer Position nach Vertragsbestand (Rang 6).

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Prämienprofil: gehobenes Marktsegment

Die durchschnittliche Prämie je Vertrag steigt von 123,30 Euro im Jahr 2019 über 135,93 Euro im Jahr 2023 auf 142,99 Euro im Jahr 2024. Im Marktvergleich ergibt sich eine Position im oberen Bereich: 17 Anbieter verlangen höhere Prämien, 32 geringere. Die R+V bewegt sich damit oberhalb des Marktdurchschnitts.

Schadenentwicklung: erhöhtes Niveau

Die Schadenaufwendungen je Vertrag steigen von 45,63 Euro im Jahr 2019 über 61,34 Euro im Jahr 2023 auf 73,00 Euro im Jahr 2024. Im Marktvergleich ergibt sich ein erhöhtes Niveau: Nur sieben Anbieter weisen höhere Schadenaufwendungen auf. Die Schadenbelastung liegt damit über dem Marktdurchschnitt und korrespondiert mit dem gehobenen Prämienniveau.

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Einordnung: Wachstum aus Bankvertrieb und Bestandsbasis

Die Kombination aus überdurchschnittlichen Prämien und gleichzeitig erhöhten Schadenaufwendungen entspricht einer Positionierung im gehobenen Marktsegment. Der Bestandszuwachs lässt sich vor diesem Hintergrund auch vertrieblich einordnen. Die R+V ist eng in die genossenschaftliche FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken eingebunden und verfügt damit über einen besonders starken Zugang zu einer breiten Kundenbasis, der durch weitere Vertriebswege ergänzt wird. Wachstum entsteht unter diesen Bedingungen weniger über Preisimpulse als über die systematische Nutzung vorhandener Vertriebswege und die Einbindung in spartenübergreifende Kundenverbindungen.

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