Drittgrößter Verlust: HDI Versicherung (minus 21.177 Verträge)
Der Haftpflichtbestand des HDI sinkt 2024 um 21.177 Verträge beziehungsweise 1,9 Prozent auf 1.102.391 Policen, nach 1.123.568 im Vorjahr. Damit liegt die Gesellschaft auf Rang 17 nach Vertragszahl. Auch im längerfristigen Vergleich zeigt sich ein Rückgang: Gegenüber 2019 mit 1.221.755 Verträgen entspricht dies einem Minus von 119.364 Policen beziehungsweise rund 9,8 Prozent.

- Haftpflicht: Die größten Bestandsverluste
- Zehntgrößter Verlust: DEVK VVaG (minus 10.403 Verträge)
- Neuntgrößter Verlust: Dialog Versicherung (minus 10.991 Verträge)
- Achtgrößter Verlust: DEVK Allgemeine (minus 12.929 Verträge)
- Siebtgrößter Verlust: Bayerischer Versicherungsverband (minus 16.600 Verträge)
- Sechstgrößter Verlust: Bayerische Allgemeine (minus 17.393 Verträge)
- Fünftgrößter Verlust: Provinzial Versicherung (minus 18.435 Verträge)
- Viertgrößter Verlust: Generali Deutschland (minus 19.941 Verträge)
- Drittgrößter Verlust: HDI Versicherung (minus 21.177 Verträge)
- Zweitgrößter Verlust: Gothaer Allgemeine (minus 22.566 Verträge)
- Größter Verlust: Signal Iduna Allgemeine (minus 279.215 Verträge)
Wirtschaftlich stellt sich die Position deutlich stärker dar. Die gebuchten Bruttoprämien steigen von 349,38 Millionen Euro im Jahr 2023 auf 357,25 Millionen Euro im Jahr 2024, was einem Zuwachs von 7,87 Millionen Euro beziehungsweise 2,3 Prozent entspricht. Mit Rang 8 nach Prämien liegt der HDI neun Plätze vor seiner Position nach Vertragsbestand.
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Prämienprofil: klar im Hochpreissegment
Die Durchschnittsprämie je Vertrag steigt von 259,97 Euro im Jahr 2019 über 310,96 Euro im Jahr 2023 auf 324,07 Euro im Jahr 2024. Im Marktvergleich ergibt sich eine klare Spitzenposition: Nur drei Anbieter verlangen höhere Prämien, während die große Mehrheit darunter liegt. Der HDI gehört damit zu den teuersten Anbietern im Markt und positioniert sich deutlich oberhalb des Durchschnitts.
Schadenentwicklung: hohes Niveau im oberen Bereich
Die Schadenaufwendungen je Vertrag bewegen sich auf einem erhöhten Niveau. Nach 144,88 Euro im Jahr 2019 und 142,91 Euro im Jahr 2023 steigen sie 2024 auf 165,65 Euro. Im Marktvergleich entspricht dies den achthöchsten Schadenaufwendungen – nur sieben Anbieter weisen höhere Werte auf. Preisniveau und Schadenbelastung bewegen sich damit in ähnlichen Größenordnungen.
Einordnung: Hochpreisstrategie mit entsprechendem Risikoprofil
Die Kombination aus sehr hohen Prämien und gleichzeitig hohen Schadenaufwendungen zeigt ein konsistentes Muster. Das Geschäftsmodell ist auf höherwertige beziehungsweise risikoreichere Segmente ausgerichtet, in denen sowohl Beiträge als auch Schäden überdurchschnittlich ausfallen.
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Der Bestandsrückgang fügt sich in dieses Bild ein. Mit Blick auf die wirtschaftliche Position relativiert sich die Entwicklung jedoch: Trotz geringerer Vertragszahlen zählt der HDI weiterhin zu den prämienstarken Anbietern. Wachstum entsteht hier weniger über die Breite des Bestands als über den Wert je Vertrag.
- Haftpflicht: Die größten Bestandsverluste
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- Sechstgrößter Verlust: Bayerische Allgemeine (minus 17.393 Verträge)
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- Viertgrößter Verlust: Generali Deutschland (minus 19.941 Verträge)
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- Zweitgrößter Verlust: Gothaer Allgemeine (minus 22.566 Verträge)
- Größter Verlust: Signal Iduna Allgemeine (minus 279.215 Verträge)
