Wirtschaftlich stellt sich die Position deutlich stärker dar. Die gebuchten Bruttoprämien steigen von 349,38 Millionen Euro im Jahr 2023 auf 357,25 Millionen Euro im Jahr 2024, was einem Zuwachs von 7,87 Millionen Euro beziehungsweise 2,3 Prozent entspricht. Mit Rang 8 nach Prämien liegt der HDI neun Plätze vor seiner Position nach Vertragsbestand.

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Prämienprofil: klar im Hochpreissegment

Die Durchschnittsprämie je Vertrag steigt von 259,97 Euro im Jahr 2019 über 310,96 Euro im Jahr 2023 auf 324,07 Euro im Jahr 2024. Im Marktvergleich ergibt sich eine klare Spitzenposition: Nur drei Anbieter verlangen höhere Prämien, während die große Mehrheit darunter liegt. Der HDI gehört damit zu den teuersten Anbietern im Markt und positioniert sich deutlich oberhalb des Durchschnitts.

Schadenentwicklung: hohes Niveau im oberen Bereich

Die Schadenaufwendungen je Vertrag bewegen sich auf einem erhöhten Niveau. Nach 144,88 Euro im Jahr 2019 und 142,91 Euro im Jahr 2023 steigen sie 2024 auf 165,65 Euro. Im Marktvergleich entspricht dies den achthöchsten Schadenaufwendungen – nur sieben Anbieter weisen höhere Werte auf. Preisniveau und Schadenbelastung bewegen sich damit in ähnlichen Größenordnungen.

Einordnung: Hochpreisstrategie mit entsprechendem Risikoprofil

Die Kombination aus sehr hohen Prämien und gleichzeitig hohen Schadenaufwendungen zeigt ein konsistentes Muster. Das Geschäftsmodell ist auf höherwertige beziehungsweise risikoreichere Segmente ausgerichtet, in denen sowohl Beiträge als auch Schäden überdurchschnittlich ausfallen.

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Der Bestandsrückgang fügt sich in dieses Bild ein. Mit Blick auf die wirtschaftliche Position relativiert sich die Entwicklung jedoch: Trotz geringerer Vertragszahlen zählt der HDI weiterhin zu den prämienstarken Anbietern. Wachstum entsteht hier weniger über die Breite des Bestands als über den Wert je Vertrag.

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