Fünftgrößter Verlust: Provinzial Versicherung (minus 18.435 Verträge)
Der Haftpflichtbestand der Provinzial sinkt 2024 um 18.435 Verträge beziehungsweise 1,1 Prozent auf 1.670.022 Policen, nach 1.688.457 im Vorjahr. Damit liegt die Gesellschaft auf Rang 8 nach Bestandsgröße und gehört weiterhin zu den größten Anbietern im Markt.

- Haftpflicht: Die größten Bestandsverluste
- Zehntgrößter Verlust: DEVK VVaG (minus 10.403 Verträge)
- Neuntgrößter Verlust: Dialog Versicherung (minus 10.991 Verträge)
- Achtgrößter Verlust: DEVK Allgemeine (minus 12.929 Verträge)
- Siebtgrößter Verlust: Bayerischer Versicherungsverband (minus 16.600 Verträge)
- Sechstgrößter Verlust: Bayerische Allgemeine (minus 17.393 Verträge)
- Fünftgrößter Verlust: Provinzial Versicherung (minus 18.435 Verträge)
- Viertgrößter Verlust: Generali Deutschland (minus 19.941 Verträge)
- Drittgrößter Verlust: HDI Versicherung (minus 21.177 Verträge)
- Zweitgrößter Verlust: Gothaer Allgemeine (minus 22.566 Verträge)
- Größter Verlust: Signal Iduna Allgemeine (minus 279.215 Verträge)
Wirtschaftlich bleibt die Position stabil. Die gebuchten Bruttoprämien steigen von 306,69 Millionen Euro im Jahr 2023 auf 313,65 Millionen Euro im Jahr 2024, was einem Zuwachs von 6,96 Millionen Euro beziehungsweise 2,3 Prozent entspricht. Mit einem Marktanteil von 3,51 Prozent und Rang 9 nach Prämien liegt die Provinzial nahezu deckungsgleich zur Bestandsposition.
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Prämienprofil: moderates Niveau mit steigender Tendenz
Die Durchschnittsprämie je Vertrag steigt von 150,64 Euro im Jahr 2019 über 181,64 Euro im Jahr 2023 auf 187,81 Euro im Jahr 2024. Im Marktvergleich ergibt sich eine Position im mittleren Bereich: 19 Anbieter verlangen höhere Prämien, 30 sind günstiger. Das Preisniveau liegt damit unterhalb der oberen Marktsegmente, zeigt jedoch eine kontinuierliche Aufwärtsbewegung.
Schadenentwicklung: deutlicher Anstieg auf unterdurchschnittlichem Niveau
Die Schadenaufwendungen je Vertrag steigen von 56,44 Euro im Jahr 2019 über 85,01 Euro im Jahr 2023 auf 118,46 Euro im Jahr 2024. Im Marktvergleich ergibt sich Rang 37: 36 Anbieter weisen geringere Schadenaufwendungen auf, 13 höhere.
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Einordnung: steigender Vertragswert bei rückläufigem Bestand
Die gegenläufige Entwicklung von Bestand und Prämien zeigt ein klares Muster. Trotz sinkender Vertragszahlen wächst das Beitragsvolumen weiter, getragen von steigenden Durchschnittsprämien und einer veränderten Bestandsstruktur. Der Bestandsrückgang ist vor diesem Hintergrund weniger Ausdruck wirtschaftlicher Schwäche als vielmehr Teil einer Verschiebung hin zu einem höheren Prämienniveau je Vertrag. In einem gesättigten Markt gewinnt damit die Qualität des Bestands zunehmend an Bedeutung gegenüber der reinen Stückzahl.
- Haftpflicht: Die größten Bestandsverluste
- Zehntgrößter Verlust: DEVK VVaG (minus 10.403 Verträge)
- Neuntgrößter Verlust: Dialog Versicherung (minus 10.991 Verträge)
- Achtgrößter Verlust: DEVK Allgemeine (minus 12.929 Verträge)
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- Sechstgrößter Verlust: Bayerische Allgemeine (minus 17.393 Verträge)
- Fünftgrößter Verlust: Provinzial Versicherung (minus 18.435 Verträge)
- Viertgrößter Verlust: Generali Deutschland (minus 19.941 Verträge)
- Drittgrößter Verlust: HDI Versicherung (minus 21.177 Verträge)
- Zweitgrößter Verlust: Gothaer Allgemeine (minus 22.566 Verträge)
- Größter Verlust: Signal Iduna Allgemeine (minus 279.215 Verträge)
