Zehntgrößter Verlust: DEVK VVaG (minus 10.403 Verträge)
Der Haftpflichtbestand der DEVK VVaG sinkt 2024 um 10.403 Verträge beziehungsweise 2,0 Prozent auf 509.067 Policen, nach 519.470 im Vorjahr. Damit liegt die Gesellschaft auf Rang 25 nach Bestandsgröße im Mittelfeld. Auch im längerfristigen Vergleich zeigt sich ein Rückgang: Gegenüber 2019 mit 555.688 Verträgen entspricht dies einem Minus von 46.621 Policen beziehungsweise rund 8,4 Prozent.

- Haftpflicht: Die größten Bestandsverluste
- Zehntgrößter Verlust: DEVK VVaG (minus 10.403 Verträge)
- Neuntgrößter Verlust: Dialog Versicherung (minus 10.991 Verträge)
- Achtgrößter Verlust: DEVK Allgemeine (minus 12.929 Verträge)
- Siebtgrößter Verlust: Bayerischer Versicherungsverband (minus 16.600 Verträge)
- Sechstgrößter Verlust: Bayerische Allgemeine (minus 17.393 Verträge)
- Fünftgrößter Verlust: Provinzial Versicherung (minus 18.435 Verträge)
- Viertgrößter Verlust: Generali Deutschland (minus 19.941 Verträge)
- Drittgrößter Verlust: HDI Versicherung (minus 21.177 Verträge)
- Zweitgrößter Verlust: Gothaer Allgemeine (minus 22.566 Verträge)
- Größter Verlust: Signal Iduna Allgemeine (minus 279.215 Verträge)
Wirtschaftlich ordnet sich die DEVK VVaG unterhalb ihrer Bestandsposition ein. Mit 30,94 Millionen Euro Bruttoprämien, einem Marktanteil von 0,35 Prozent und Rang 35 nach Prämien liegt sie zehn Plätze hinter ihrer Position nach Vertragsbestand. Das Beitragsvolumen je Vertrag fällt damit vergleichsweise niedrig aus und korrespondiert mit dem insgesamt niedrigen Prämienniveau.
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Prämienprofil: klar im Niedrigpreissegment
Die Durchschnittsprämie je Vertrag liegt 2024 bei 60,78 Euro und damit nahezu unverändert auf dem Niveau der Vorjahre (2023: 60,60 Euro; 2019: 60,51 Euro). Im Marktvergleich ergibt sich ein hinterer Rang: 42 Anbieter verlangen höhere Prämien, nur sieben sind günstiger. Die DEVK VVaG gehört damit eindeutig zum Niedrigpreissegment der Haftpflichtversicherung.
Schadenentwicklung: vergleichsweise günstige Risikostruktur
Auf der Schadenseite zeigt sich ein günstiges Bild. Die Schadenaufwendungen je Vertrag liegen 2024 bei 25,24 Euro, nach 26,46 Euro im Vorjahr und 21,72 Euro im Jahr 2019. Im Marktvergleich entspricht dies den siebtniedrigsten Schadenaufwendungen – nur sechs Anbieter weisen geringere Werte auf.
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Einordnung: stabile Kostenbasis, aber begrenzte Ertragsdynamik
Die Kombination aus niedrigen Prämien und niedrigen Schadenaufwendungen sorgt für eine stabile Kostenstruktur. Gleichzeitig begrenzt die geringe Prämienbasis die wirtschaftliche Dynamik: Wachstum und Wertschöpfung lassen sich in diesem Segment nur eingeschränkt steigern. Der Bestandsrückgang erklärt sich u.a. durch die Positionierung in einem stark preisgetriebenen Marktumfeld.
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- Größter Verlust: Signal Iduna Allgemeine (minus 279.215 Verträge)
