Siebtgrößter Verlust: Bayerischer Versicherungsverband (minus 16.600 Verträge)
Der Haftpflichtbestand des Bayerischen Versicherungsverbands sinkt 2024 um 16.600 Verträge beziehungsweise 1,5 Prozent auf 1.123.240 Policen, nach 1.139.840 im Vorjahr. Damit liegt der Versicherer auf Rang 16 nach Vertragszahl. Auch im längerfristigen Vergleich zeigt sich ein Rückgang: Gegenüber 2019 mit 1.158.417 Verträgen entspricht dies einem Minus von 35.177 Policen beziehungsweise rund 3,0 Prozent.

- Haftpflicht: Die größten Bestandsverluste
- Zehntgrößter Verlust: DEVK VVaG (minus 10.403 Verträge)
- Neuntgrößter Verlust: Dialog Versicherung (minus 10.991 Verträge)
- Achtgrößter Verlust: DEVK Allgemeine (minus 12.929 Verträge)
- Siebtgrößter Verlust: Bayerischer Versicherungsverband (minus 16.600 Verträge)
- Sechstgrößter Verlust: Bayerische Allgemeine (minus 17.393 Verträge)
- Fünftgrößter Verlust: Provinzial Versicherung (minus 18.435 Verträge)
- Viertgrößter Verlust: Generali Deutschland (minus 19.941 Verträge)
- Drittgrößter Verlust: HDI Versicherung (minus 21.177 Verträge)
- Zweitgrößter Verlust: Gothaer Allgemeine (minus 22.566 Verträge)
- Größter Verlust: Signal Iduna Allgemeine (minus 279.215 Verträge)
Wirtschaftlich ist die Gesellschaft etwas stärker positioniert als nach Bestand. Mit 273,15 Millionen Euro Bruttoprämien, einem Marktanteil von 3,06 Prozent und Rang 12 nach Prämien liegt sie vier Plätze vor ihrer Position nach Vertragszahl. Das Beitragsvolumen je Vertrag fällt damit überdurchschnittlich aus.
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Prämienprofil: obere Mitte im Markt
Die Durchschnittsprämie je Vertrag steigt von 203,94 Euro im Jahr 2019 über 241,18 Euro im Jahr 2023 auf 243,18 Euro im Jahr 2024. Im Marktvergleich ergibt sich eine Platzierung im oberen Mittelfeld: 11 Anbieter verlangen höhere Prämien, 38 sind günstiger. Der Bayerische Versicherungsverband positioniert sich damit klar oberhalb des Durchschnitts, ohne in das Hochpreissegment vorzudringen.
Schadenentwicklung: deutlich erhöhtes Niveau
Auf der Schadenseite zeigt sich ein überdurchschnittliches Niveau. Die Schadenaufwendungen je Vertrag steigen von 126,91 Euro im Jahr 2019 über 130,29 Euro im Jahr 2023 auf 144,25 Euro im Jahr 2024. Nur zehn Unternehmen weisen höhere Schadenaufwendungen auf.
Dieses Niveau korrespondiert mit der Preispositionierung im oberen Mittelfeld. Höhere Prämien gehen hier mit entsprechend höheren Schadenaufwendungen einher, sodass sich ein in sich stimmiges, aber insgesamt belastetes Verhältnis von Beitrag und Risiko ergibt.
Einordnung: überdurchschnittliches Niveau auf beiden Seiten
Die Kombination aus überdurchschnittlichen Prämien und gleichzeitig erhöhten Schadenaufwendungen führt zu einem insgesamt ausgewogenen, aber anspruchsvollen Verhältnis von Beitrag und Risiko. Beide Seiten bewegen sich oberhalb des Marktniveaus, ohne dass sich daraus ein klarer Wettbewerbsvorteil ergibt.
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Der Bestandsrückgang fügt sich in dieses Bild ein: In einem weitgehend gesättigten Markt reicht ein solches Gleichgewicht nicht aus, um zusätzliche Wachstumsimpulse zu setzen – insbesondere in wirtschaftlich anspruchsvolleren Phasen, in denen Preis- und Kostenunterschiede stärker ins Gewicht fallen.
- Haftpflicht: Die größten Bestandsverluste
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- Viertgrößter Verlust: Generali Deutschland (minus 19.941 Verträge)
- Drittgrößter Verlust: HDI Versicherung (minus 21.177 Verträge)
- Zweitgrößter Verlust: Gothaer Allgemeine (minus 22.566 Verträge)
- Größter Verlust: Signal Iduna Allgemeine (minus 279.215 Verträge)
