Viertgrößter Verlust: Generali Deutschland (minus 19.941 Verträge)
Die Generali Deutschland verliert 2024 19.941 Verträge beziehungsweise 0,9 Prozent und kommt auf 2.161.758 Policen, nach 2.181.699 im Vorjahr. Damit bleibt der Versicherer dennoch drittgrößter Anbieter nach Vertragszahl. Auch im längerfristigen Vergleich zeigt sich ein Rückgang: Gegenüber 2019 mit 2.294.727 Verträgen entspricht dies einem Minus von 132.969 Policen beziehungsweise rund 5,8 Prozent.

- Haftpflicht: Die größten Bestandsverluste
- Zehntgrößter Verlust: DEVK VVaG (minus 10.403 Verträge)
- Neuntgrößter Verlust: Dialog Versicherung (minus 10.991 Verträge)
- Achtgrößter Verlust: DEVK Allgemeine (minus 12.929 Verträge)
- Siebtgrößter Verlust: Bayerischer Versicherungsverband (minus 16.600 Verträge)
- Sechstgrößter Verlust: Bayerische Allgemeine (minus 17.393 Verträge)
- Fünftgrößter Verlust: Provinzial Versicherung (minus 18.435 Verträge)
- Viertgrößter Verlust: Generali Deutschland (minus 19.941 Verträge)
- Drittgrößter Verlust: HDI Versicherung (minus 21.177 Verträge)
- Zweitgrößter Verlust: Gothaer Allgemeine (minus 22.566 Verträge)
- Größter Verlust: Signal Iduna Allgemeine (minus 279.215 Verträge)
Wirtschaftlich ist die Position leicht schwächer als nach Bestand. Die gebuchten Bruttoprämien steigen zwar von 415,30 Millionen Euro im Jahr 2023 auf 422,69 Millionen Euro im Jahr 2024, was einem Zuwachs von 7,39 Millionen Euro beziehungsweise 1,8 Prozent entspricht. Mit Rang 7 nach Prämien liegt die Generali jedoch vier Plätze hinter ihrer Position nach Vertragszahl.
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Prämienprofil: mittleres bis gehobenes Segment
Die Durchschnittsprämie je Vertrag steigt von 150,77 Euro im Jahr 2019 über 190,35 Euro im Jahr 2023 auf 195,53 Euro im Jahr 2024. Im Marktvergleich ergibt sich eine Position im oberen Mittelfeld: 17 Anbieter verlangen höhere Prämien, 32 sind günstiger. Das Preisniveau liegt damit oberhalb der breiten Marktsegmente, ohne zu den Hochpreisanbietern zu zählen.
Schadenentwicklung: erhöhtes Niveau
Die Schadenaufwendungen je Vertrag steigen von 61,75 Euro im Jahr 2019 über 85,15 Euro im Jahr 2023 auf 102,80 Euro im Jahr 2024. Im Marktvergleich ergibt sich Rang 35: 34 Anbieter weisen geringere Schadenaufwendungen auf, 15 höhere. Die Generali weist damit ein eher erhöhtes Schadenniveau auf, auch wenn sich die Belastung im Vergleich zu klassischen Hochrisikosegmenten weiterhin in moderaten Grenzen bewegt.
Einordnung: stabile Struktur bei leicht rückläufigem Bestand
Die Kombination aus moderaten bis leicht erhöhten Prämien und gleichzeitig erhöhten Schadenaufwendungen ergibt ein insgesamt ausgewogenes, aber nicht spannungsfreies Verhältnis von Beitrag und Risiko. Beide Seiten bewegen sich oberhalb weiter Teile des Marktes, ohne dass sich daraus eine klare Differenzierung ergibt.
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Der Bestandsrückgang fügt sich in dieses Bild ein. Mit Blick auf die Bestandsgröße relativiert sich diese Entwicklung jedoch: Als drittgrößter Anbieter bleibt die Generali weiterhin einer der prägenden Akteure im Markt. In einem weitgehend gesättigten Umfeld reicht eine solche Positionierung ohne klare Vorteile bei Preis oder Risiko dennoch oft nicht aus, um zusätzliche Wachstumsimpulse zu setzen. Entscheidend ist damit weniger die absolute Größe als die Weiterentwicklung des Bestands in Richtung höherer Wertigkeit oder klarer Profilierung.
- Haftpflicht: Die größten Bestandsverluste
- Zehntgrößter Verlust: DEVK VVaG (minus 10.403 Verträge)
- Neuntgrößter Verlust: Dialog Versicherung (minus 10.991 Verträge)
- Achtgrößter Verlust: DEVK Allgemeine (minus 12.929 Verträge)
- Siebtgrößter Verlust: Bayerischer Versicherungsverband (minus 16.600 Verträge)
- Sechstgrößter Verlust: Bayerische Allgemeine (minus 17.393 Verträge)
- Fünftgrößter Verlust: Provinzial Versicherung (minus 18.435 Verträge)
- Viertgrößter Verlust: Generali Deutschland (minus 19.941 Verträge)
- Drittgrößter Verlust: HDI Versicherung (minus 21.177 Verträge)
- Zweitgrößter Verlust: Gothaer Allgemeine (minus 22.566 Verträge)
- Größter Verlust: Signal Iduna Allgemeine (minus 279.215 Verträge)
