Achtgrößter Verlust: DEVK Allgemeine (minus 12.929 Verträge)
Die DEVK Allgemeine verliert 2024 12.929 Verträge beziehungsweise 0,9 Prozent und kommt auf 1.361.751 Policen, nach 1.374.680 im Vorjahr. Damit liegt die Gesellschaft auf Rang 15 nach Bestandsgröße. Im längerfristigen Vergleich zeigt sich hingegen ein Wachstum: Gegenüber 2019 mit 1.316.046 Verträgen ergibt sich ein Plus von 45.705 Policen beziehungsweise rund 3,5 Prozent.

- Haftpflicht: Die größten Bestandsverluste
- Zehntgrößter Verlust: DEVK VVaG (minus 10.403 Verträge)
- Neuntgrößter Verlust: Dialog Versicherung (minus 10.991 Verträge)
- Achtgrößter Verlust: DEVK Allgemeine (minus 12.929 Verträge)
- Siebtgrößter Verlust: Bayerischer Versicherungsverband (minus 16.600 Verträge)
- Sechstgrößter Verlust: Bayerische Allgemeine (minus 17.393 Verträge)
- Fünftgrößter Verlust: Provinzial Versicherung (minus 18.435 Verträge)
- Viertgrößter Verlust: Generali Deutschland (minus 19.941 Verträge)
- Drittgrößter Verlust: HDI Versicherung (minus 21.177 Verträge)
- Zweitgrößter Verlust: Gothaer Allgemeine (minus 22.566 Verträge)
- Größter Verlust: Signal Iduna Allgemeine (minus 279.215 Verträge)
Wirtschaftlich ordnet sich die Gesellschaft leicht unterhalb ihrer Bestandsposition ein. Mit 106,64 Millionen Euro Bruttoprämien, einem Marktanteil von 1,35 Prozent und Rang 19 nach Prämien liegt sie vier Plätze hinter ihrem Rang nach Vertragszahlen. Das Beitragsvolumen je Vertrag fällt damit vergleichsweise moderat aus.
Anzeige
Prämienprofil: moderates Niveau im unteren Mittelfeld
Die Durchschnittsprämie je Vertrag steigt von 71,74 Euro im Jahr 2019 über 77,27 Euro im Jahr 2023 auf 78,31 Euro im Jahr 2024. Im Marktvergleich ergibt sich ein Platz im hinteren Mittelfeld: 38 Anbieter verlangen höhere Prämien, 11 sind günstiger. Im Vergleich zur DEVK VVaG zeigt sich damit zwar ein etwas höheres Preisniveau, die Positionierung bleibt jedoch klar im unteren bis mittleren Segment der Haftpflichtversicherung.
Schadenentwicklung: spürbarer Anstieg zuletzt
Die Schadenaufwendungen je Vertrag steigen von 29,88 Euro im Jahr 2019 über 31,82 Euro im Jahr 2023 auf 46,15 Euro im Jahr 2024. Damit verschlechtert sich die Position im Marktvergleich deutlich: 17 Anbieter weisen niedrigere Schadenaufwendungen auf, nachdem es im Vorjahr nur 10 waren. Der Anstieg fällt damit nicht nur absolut, sondern auch relativ im Markt spürbar aus.
Anzeige
Einordnung: steigende Schäden bei moderatem Preisniveau
Die Kombination aus moderaten Prämien und zuletzt deutlich gestiegenen Schadenaufwendungen verändert die Ausgangslage. Während das Geschäftsmodell bislang durch eine ausgewogene Relation geprägt war, erhöht sich mit steigenden Schadenkosten der Druck auf die Profitabilität. Der Bestandsrückgang fügt sich in dieses Bild ein: In einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld mit begrenztem Preisspielraum gewinnen Veränderungen auf der Schadenseite an Bedeutung für die weitere Entwicklung.
- Haftpflicht: Die größten Bestandsverluste
- Zehntgrößter Verlust: DEVK VVaG (minus 10.403 Verträge)
- Neuntgrößter Verlust: Dialog Versicherung (minus 10.991 Verträge)
- Achtgrößter Verlust: DEVK Allgemeine (minus 12.929 Verträge)
- Siebtgrößter Verlust: Bayerischer Versicherungsverband (minus 16.600 Verträge)
- Sechstgrößter Verlust: Bayerische Allgemeine (minus 17.393 Verträge)
- Fünftgrößter Verlust: Provinzial Versicherung (minus 18.435 Verträge)
- Viertgrößter Verlust: Generali Deutschland (minus 19.941 Verträge)
- Drittgrößter Verlust: HDI Versicherung (minus 21.177 Verträge)
- Zweitgrößter Verlust: Gothaer Allgemeine (minus 22.566 Verträge)
- Größter Verlust: Signal Iduna Allgemeine (minus 279.215 Verträge)
