Wirtschaftlich ordnet sich die Gesellschaft leicht unterhalb ihrer Bestandsposition ein. Mit 106,64 Millionen Euro Bruttoprämien, einem Marktanteil von 1,35 Prozent und Rang 19 nach Prämien liegt sie vier Plätze hinter ihrem Rang nach Vertragszahlen. Das Beitragsvolumen je Vertrag fällt damit vergleichsweise moderat aus.

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Prämienprofil: moderates Niveau im unteren Mittelfeld

Die Durchschnittsprämie je Vertrag steigt von 71,74 Euro im Jahr 2019 über 77,27 Euro im Jahr 2023 auf 78,31 Euro im Jahr 2024. Im Marktvergleich ergibt sich ein Platz im hinteren Mittelfeld: 38 Anbieter verlangen höhere Prämien, 11 sind günstiger. Im Vergleich zur DEVK VVaG zeigt sich damit zwar ein etwas höheres Preisniveau, die Positionierung bleibt jedoch klar im unteren bis mittleren Segment der Haftpflichtversicherung.

Schadenentwicklung: spürbarer Anstieg zuletzt

Die Schadenaufwendungen je Vertrag steigen von 29,88 Euro im Jahr 2019 über 31,82 Euro im Jahr 2023 auf 46,15 Euro im Jahr 2024. Damit verschlechtert sich die Position im Marktvergleich deutlich: 17 Anbieter weisen niedrigere Schadenaufwendungen auf, nachdem es im Vorjahr nur 10 waren. Der Anstieg fällt damit nicht nur absolut, sondern auch relativ im Markt spürbar aus.

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Einordnung: steigende Schäden bei moderatem Preisniveau

Die Kombination aus moderaten Prämien und zuletzt deutlich gestiegenen Schadenaufwendungen verändert die Ausgangslage. Während das Geschäftsmodell bislang durch eine ausgewogene Relation geprägt war, erhöht sich mit steigenden Schadenkosten der Druck auf die Profitabilität. Der Bestandsrückgang fügt sich in dieses Bild ein: In einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld mit begrenztem Preisspielraum gewinnen Veränderungen auf der Schadenseite an Bedeutung für die weitere Entwicklung.

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