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Das Eigenheim und das geleaste Auto fordern den Geldbeutel von Privatpersonen jeden Monat zusätzlich zu den Kreditraten. Wenn die Schulden überhandnehmen und die Bezahlung der Beiträge für die parallel laufenden Kredite nicht mehr möglich ist, kann eine Umschuldung unter Umständen die Lösung des Problems sein. Sie ist immer dann eine Option, wenn die Belastung des Kreditnehmers dadurch geringer wird und in der Summe Kosten eingespart werden können.


Wann lohnt sich eine Umschuldung?


Wenn irgendwann das Einkommen nicht mehr reicht, um alle Verpflichtungen vertragskonform zu erfüllen, sind finanzielle Probleme vorprogrammiert. Hier kommt eine Umschuldung ins Spiel. Das Umlagern der Schulden hat in jedem Fall das Ziel, die Schuldensituation zu entlasten. Bestehende Schuldenverhältnisse werden dahingehend verändert, dass die monatlichen Raten seitens der Kreditnehmer geringer werden. Wenn alte Kredite noch laufen, während neue aufgenommen werden sollen, ist die Schuldentragfähigkeit der Kreditnehmer in Gefahr. Ein

Umschuldungskredit macht es in diesem Fall möglich, mehrere laufende Kreditverpflichtungen in einem Kredit zusammenzufassen und die monatliche Belastung zu senken. Durch die Wahl einer langen Laufzeit werden die Raten kleiner. Dabei muss man abwägen, ob dies die beste Lösung ist. Wenn ein Kreditnehmer zum Beispiel überschuldet ist, kann auch die Umschuldung keine Erleichterung mehr bringen. Eine solche Situation käme der der Euro-Staaten nahe. Auch hier würde eine Umschuldung lediglich einen Zeitgewinn bedeuten, der jedoch die Situation langfristig nicht verändert. In einem solchen Fall ist der letzte Ausweg oftmals die Privatinsolvenz. Betroffenen Personen ist geraten, sich bei bereits bestehender Überschuldung an eine Schuldnerberatung zu wenden.


Wenn eine Umschuldung infrage kommt


Die Ablösesumme für laufende Kredite ist mit der wichtigste Faktor bei der Entscheidung für oder gegen eine Umschuldung. Sie bestimmt die Höhe des neuen Kredits. Kreditnehmer, die keine negativen Einträge bei der Schufa haben, müssen dabei in der Regel keine Probleme erwarten. Für sie ist diese Maflnahme eine gute Möglichkeit, um aus der Schuldenfalle auszubrechen.


Im Vorfeld sollte man zunächst einmal einen unabhängigen und TÜV-geprüften Kreditvergleich anstellen. Denn auch wenn die Umschuldung die passende Lösung für den Weg aus den Schulden ist, sollte man nicht irgendeinen Ablösekredit aufnehmen. Die Zinssätze der Banken und deren Konditionen weisen grofle Unterschiede auf, über die man sich erst einmal klar werden muss. Zudem sollte man sich darüber informieren, ob der abzulösende Kredit vorzeitig gekündigt werden darf. Die Entscheidung kann durch die Fristen und dabei entstehende Kosten maßgeblich beeinflusst werden.

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