Ob Sport, Freizeit oder soziale Einrichtungen: Etwa jeder siebte Deutsche engagiert sich in einem der rund 555.000 Vereine im Land als Mitglied oder Helfer. Viele der Verantwortlichen arbeiten auf ehrenamtlicher Basis. Sie setzen sich damit Haftungsrisiken aus, die ihnen oft gar nicht bewusst sind. Vereinsvorstände können für Fehler, die einen Vermögensschaden zur Folge haben, persönlich haftbar gemacht werden - beispielsweise beim Abschluss von für den Verein ungünstigen Verträgen, bei falscher Verwendung von Spendengeldern oder bei fehlerhafter Auswahl von Mitarbeitern.

Anzeige

Das Deutsche Ehrenamt e.V. ist eine gemeinnützige Organisation, deren Mitarbeiter und Kooperationspartner deutschlandweit Vereinsvorstände in Fragen der Vereinsbuchführung und der Steuer, in Rechts- sowie Versicherungsangelegenheiten beraten. „Wir leisten Hilfestellung für Vorstände in Vereinen, um sie vor rechtlichen Konsequenzen und persönlichen Risiken zu schützen, damit sich auch weiterhin Personen zu dieser ehrenamtlichen Tätigkeit bereit erklären“, sagt Hans Hachinger, Vorstand Deutsches Ehrenamt.

Gemeinsam mit der Allianz und anderen Partnern hat das Deutsche Ehrenamt jetzt einen Vereins-Schutzbrief entwickelt. Er umfasst eine Reihe von Leistungen, die für die Absicherung von Ehrenamtsträgern relevant sind. Ein wichtiger Teil des Schutzbriefs ist die Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung der Allianz, die das Vermögen des Vereins und des Vereinsvorstands bei Eigenschäden und gegenüber Haftungsansprüchen Dritter schützt.

Zum Schutzbrief des Deutschen Ehrenamtes gehört neben der Versicherungspolice der Allianz eine umfassende Beratung der Vereinsvorstände in allen relevanten Steuer- und Rechtsfragen, Unterstützung bei der Satzungserstellung und -prüfung sowie ein exklusiver Zugang zu einem eigenen Online-Portal „derverein-online.de“. Der monatliche Beitrag für den Schutzbrief hängt von der Haushaltssumme des Vereins ab. Bei einer jährlichen Haushaltssumme von 100.000 Euro sind es beispielsweise 35 Euro.