Zweitgrößter Zuwachs: HUK24 (plus 72.976 Verträge)
Die HUK24 steigert ihren Haftpflichtbestand 2024 um 72.976 Verträge beziehungsweise 9,2 Prozent auf 865.997 Policen, nach 793.021 im Vorjahr. Damit erreicht die Direkttochter Rang 19 nach Vertragszahl. Im längerfristigen Vergleich zeigt sich ein dynamischer Ausbau: Gegenüber 2019 mit 527.812 Verträgen entspricht dies einem Plus von 338.185 Policen beziehungsweise rund 64,1 Prozent.

- Haftpflicht: Die größten Bestandsgewinne
- Zehntgrößter Zuwachs: Helvetia Direktion für Deutschland (plus 17.301 Verträge)
- Neuntgrößter Zuwachs: Barmenia Allgemeine (plus 26.079 Verträge)
- Achtgrößter Zuwachs: Württembergische (plus 28.480 Verträge)
- Siebtgrößter Zuwachs: LVM (plus 30.953 Verträge)
- Sechstgrößter Zuwachs: R+V Allgemeine (plus 37.802 Verträge)
- Fünftgrößter Zuwachs: Alte Leipziger (plus 43.011 Verträge)
- Viertgrößter Zuwachs: Allianz (plus 47.782 Verträge)
- Drittgrößter Zuwachs: HUK-Coburg Allgemeine (plus 49.926 Verträge)
- Zweitgrößter Zuwachs: HUK24 (plus 72.976 Verträge)
- Größter Zuwachs: Rhion Versicherung (plus 83.610 Verträge)
Wirtschaftlich bleibt die Position deutlich hinter der Bestandsgröße zurück. Mit 36,49 Millionen Euro Bruttoprämien, einem Marktanteil von 0,41 Prozent und Rang 34 nach Prämien liegt die Gesellschaft 15 Plätze unter ihrer Position nach Vertragszahl. Das Beitragsvolumen je Vertrag ist entsprechend sehr niedrig.
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Prämienprofil: günstigster Anbieter im Markt
Die Durchschnittsprämie je Vertrag sinkt weiter von 48,06 Euro im Jahr 2019 über 43,02 Euro im Jahr 2023 auf 42,13 Euro im Jahr 2024. Im Marktvergleich ergibt sich die niedrigste Position: Kein Anbieter ist günstiger. Die HUK24 stellt damit die konsequenteste Ausprägung des Niedrigpreissegments dar.
Schadenentwicklung: niedrigstes Niveau
Die Schadenaufwendungen je Vertrag bewegen sich ebenfalls auf einem sehr niedrigen Niveau. Nach 27,77 Euro im Jahr 2019 und 25,30 Euro im Jahr 2023 sinken sie 2024 auf 20,98 Euro. Im Marktvergleich entspricht dies Rang 2: Nur ein Anbieter weist geringere Schadenaufwendungen auf – die dritte HUK-Tochter HUK-Coburg VVaG. Preisniveau und Schadenbelastung sind damit im Marktvergleich durchgängig am unteren Rand positioniert.
Einordnung: Direktmodell als skalierte Preisstrategie
Die Kombination aus extrem niedrigen Prämien und gleichzeitig sehr geringen Schadenaufwendungen zeigt ein hochgradig standardisiertes Geschäftsmodell. Was sich bei der HUK-Coburg Allgemeinen bereits als preisgetriebene Wachstumsstrategie zeigt, wird bei der HUK24 im Direktvertrieb noch konsequenter umgesetzt.
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Der Bestandszuwachs fügt sich in dieses Bild ein. Wachstum entsteht hier aus einer besonders schlanken Kostenstruktur, digitalisierten Prozessen und der gezielten Ansprache preissensibler Kundengruppen. Im Unterschied zu klassischen Vertriebsmodellen erfolgt die Skalierung primär über Effizienz und standardisierte, digitale Vertriebswege.
- Haftpflicht: Die größten Bestandsgewinne
- Zehntgrößter Zuwachs: Helvetia Direktion für Deutschland (plus 17.301 Verträge)
- Neuntgrößter Zuwachs: Barmenia Allgemeine (plus 26.079 Verträge)
- Achtgrößter Zuwachs: Württembergische (plus 28.480 Verträge)
- Siebtgrößter Zuwachs: LVM (plus 30.953 Verträge)
- Sechstgrößter Zuwachs: R+V Allgemeine (plus 37.802 Verträge)
- Fünftgrößter Zuwachs: Alte Leipziger (plus 43.011 Verträge)
- Viertgrößter Zuwachs: Allianz (plus 47.782 Verträge)
- Drittgrößter Zuwachs: HUK-Coburg Allgemeine (plus 49.926 Verträge)
- Zweitgrößter Zuwachs: HUK24 (plus 72.976 Verträge)
- Größter Zuwachs: Rhion Versicherung (plus 83.610 Verträge)
