Drittgrößter Zuwachs: HUK-Coburg Allgemeine (plus 49.926 Verträge)
Die HUK-Coburg Allgemeine baut ihren Haftpflichtbestand 2024 um 49.926 Verträge beziehungsweise 2,5 Prozent auf 2.066.608 Policen aus, nach 2.016.682 im Vorjahr. Damit erreicht die Gesellschaft Rang 4 nach Bestandsgröße und gehört zu den größten Anbietern im Markt. Auch im längerfristigen Vergleich zeigt sich ein deutlicher Ausbau: Gegenüber 2019 mit 1.782.795 Verträgen entspricht dies einem Plus von 283.813 Policen beziehungsweise rund 15,9 Prozent.

- Haftpflicht: Die größten Bestandsgewinne
- Zehntgrößter Zuwachs: Helvetia Direktion für Deutschland (plus 17.301 Verträge)
- Neuntgrößter Zuwachs: Barmenia Allgemeine (plus 26.079 Verträge)
- Achtgrößter Zuwachs: Württembergische (plus 28.480 Verträge)
- Siebtgrößter Zuwachs: LVM (plus 30.953 Verträge)
- Sechstgrößter Zuwachs: R+V Allgemeine (plus 37.802 Verträge)
- Fünftgrößter Zuwachs: Alte Leipziger (plus 43.011 Verträge)
- Viertgrößter Zuwachs: Allianz (plus 47.782 Verträge)
- Drittgrößter Zuwachs: HUK-Coburg Allgemeine (plus 49.926 Verträge)
- Zweitgrößter Zuwachs: HUK24 (plus 72.976 Verträge)
- Größter Zuwachs: Rhion Versicherung (plus 83.610 Verträge)
Wirtschaftlich bleibt die Position deutlich hinter der Bestandsgröße zurück. Mit 106,33 Millionen Euro Bruttoprämien, einem Marktanteil von 1,19 Prozent und Rang 20 nach Prämien liegt die Gesellschaft 16 Plätze unter ihrer Position nach Vertragszahl. Das Beitragsvolumen je Vertrag fällt entsprechend niedrig aus.
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Prämienprofil: konsequent im Niedrigpreissegment
Die Durchschnittsprämie je Vertrag sinkt weiter leicht von 54,58 Euro im Jahr 2019 über 52,27 Euro im Jahr 2023 auf 51,45 Euro im Jahr 2024. Im Marktvergleich ergibt sich eine klare Position am unteren Rand: Nur vier Anbieter verlangen niedrigere Prämien, während 45 darüber liegen. Die HUK-Coburg Allgemeine gehört damit zu den günstigsten Anbietern im Markt.
Schadenentwicklung: sehr niedriges Niveau
Die Schadenaufwendungen je Vertrag bewegen sich ebenfalls auf einem sehr niedrigen Niveau. Nach 22,00 Euro im Jahr 2019 und 20,86 Euro im Jahr 2023 liegen sie 2024 bei 24,37 Euro. Im Marktvergleich ergibt sich eine Spitzenposition: Nur vier Anbieter weisen geringere Schadenaufwendungen auf, während die große Mehrheit deutlich darüber liegt. Preisniveau und Schadenbelastung liegen damit konsistent im unteren Segment.
Einordnung: Wachstum über Preisführerschaft und Skalierung
Die Kombination aus sehr niedrigen Prämien und gleichzeitig sehr geringen Schadenaufwendungen ergibt ein klares, konsistentes Geschäftsmodell im unteren Marktsegment. Anders als bei hochpreisigen Anbietern basiert die Positionierung hier auf Effizienz, Standardisierung und einer breiten Risikostreuung.
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Der Bestandszuwachs fügt sich in dieses Bild ein. Im Kontrast zu Anbietern wie Allianz oder R+V, die im oberen Marktsegment wachsen, erzielt die HUK-Coburg Allgemeine Wachstum über konsequente Preisführerschaft und hohe Skalierung. Zusätzliche Verträge entstehen hier vor allem über die breite Ansprache preissensibler Kundengruppen und eine entsprechend hohe Marktdurchdringung.
- Haftpflicht: Die größten Bestandsgewinne
- Zehntgrößter Zuwachs: Helvetia Direktion für Deutschland (plus 17.301 Verträge)
- Neuntgrößter Zuwachs: Barmenia Allgemeine (plus 26.079 Verträge)
- Achtgrößter Zuwachs: Württembergische (plus 28.480 Verträge)
- Siebtgrößter Zuwachs: LVM (plus 30.953 Verträge)
- Sechstgrößter Zuwachs: R+V Allgemeine (plus 37.802 Verträge)
- Fünftgrößter Zuwachs: Alte Leipziger (plus 43.011 Verträge)
- Viertgrößter Zuwachs: Allianz (plus 47.782 Verträge)
- Drittgrößter Zuwachs: HUK-Coburg Allgemeine (plus 49.926 Verträge)
- Zweitgrößter Zuwachs: HUK24 (plus 72.976 Verträge)
- Größter Zuwachs: Rhion Versicherung (plus 83.610 Verträge)
