Viertgrößter Zuwachs: Allianz (plus 47.782 Verträge)
Der Haftpflichtbestand der Allianz wächst 2024 um 47.782 Verträge beziehungsweise 1,0 Prozent auf 4.777.742 Policen, nach 4.729.960 im Vorjahr. Damit bleibt die Allianz mit deutlichem Abstand der größte Anbieter im Markt. Auch im längerfristigen Vergleich setzt sich der Ausbau fort: Gegenüber 2019 mit 4.416.474 Verträgen entspricht dies einem Plus von 361.268 Policen beziehungsweise rund 8,2 Prozent.

- Haftpflicht: Die größten Bestandsgewinne
- Zehntgrößter Zuwachs: Helvetia Direktion für Deutschland (plus 17.301 Verträge)
- Neuntgrößter Zuwachs: Barmenia Allgemeine (plus 26.079 Verträge)
- Achtgrößter Zuwachs: Württembergische (plus 28.480 Verträge)
- Siebtgrößter Zuwachs: LVM (plus 30.953 Verträge)
- Sechstgrößter Zuwachs: R+V Allgemeine (plus 37.802 Verträge)
- Fünftgrößter Zuwachs: Alte Leipziger (plus 43.011 Verträge)
- Viertgrößter Zuwachs: Allianz (plus 47.782 Verträge)
- Drittgrößter Zuwachs: HUK-Coburg Allgemeine (plus 49.926 Verträge)
- Zweitgrößter Zuwachs: HUK24 (plus 72.976 Verträge)
- Größter Zuwachs: Rhion Versicherung (plus 83.610 Verträge)
Wirtschaftlich ist die Marktführerschaft noch ausgeprägter. Die gebuchten Bruttoprämien steigen von 1,35 Milliarden Euro im Jahr 2023 auf 1,39 Milliarden Euro im Jahr 2024, ein Zuwachs von 41,16 Millionen Euro beziehungsweise 3,1 Prozent. Mit einem Marktanteil von 15,54 Prozent und Rang 1 nach Prämien dominiert die Allianz die Einnahmenseite der Haftpflichtversicherung klar.
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Prämienprofil: oberes Marktsegment
Die Durchschnittsprämie je Vertrag steigt von 279,18 Euro im Jahr 2019 über 284,74 Euro im Jahr 2023 auf 290,51 Euro im Jahr 2024. Im Marktvergleich ergibt sich eine klare Position im oberen Segment: Nur fünf Anbieter verlangen höhere Prämien, während die große Mehrheit darunter liegt. Die Allianz verbindet damit hohe Marktanteile mit einem überdurchschnittlichen Preisniveau.
Schadenentwicklung: deutlich erhöhtes Niveau
Die Schadenaufwendungen je Vertrag steigen von 127,72 Euro im Jahr 2019 über 148,35 Euro im Jahr 2023 deutlich auf 189,17 Euro im Jahr 2024. Im Marktvergleich ergibt sich Rang 46: 45 Anbieter weisen geringere Schadenaufwendungen auf, nur vier höhere. Die Allianz bewegt sich damit im oberen Bereich der Schadenbelastung.
Einordnung: Marktdominanz über Breite und Markenstärke
Die Kombination aus überdurchschnittlichen Prämien und gleichzeitig hohen Schadenaufwendungen deutet auf eine insgesamt höher liegende Bestandsstruktur hin. Als Marktführer deckt die Allianz ein breites Spektrum an Risiken und Kundengruppen ab, wobei ein signifikanter Teil des Geschäfts in Segmenten mit überdurchschnittlichen Beiträgen und entsprechenden Schadenaufwendungen liegt.
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Der Bestandszuwachs fügt sich in dieses Bild ein. Die Allianz profitiert von ihrer starken Marktstellung, hoher Markenbekanntheit und einem breit aufgestellten Vertrieb über verschiedene Kanäle. Wachstum entsteht unter diesen Bedingungen aus der kontinuierlichen Weiterentwicklung eines bereits sehr großen Bestands, dessen Struktur insgesamt auf einem höheren Beitrags- und Schadenniveau liegt.
- Haftpflicht: Die größten Bestandsgewinne
- Zehntgrößter Zuwachs: Helvetia Direktion für Deutschland (plus 17.301 Verträge)
- Neuntgrößter Zuwachs: Barmenia Allgemeine (plus 26.079 Verträge)
- Achtgrößter Zuwachs: Württembergische (plus 28.480 Verträge)
- Siebtgrößter Zuwachs: LVM (plus 30.953 Verträge)
- Sechstgrößter Zuwachs: R+V Allgemeine (plus 37.802 Verträge)
- Fünftgrößter Zuwachs: Alte Leipziger (plus 43.011 Verträge)
- Viertgrößter Zuwachs: Allianz (plus 47.782 Verträge)
- Drittgrößter Zuwachs: HUK-Coburg Allgemeine (plus 49.926 Verträge)
- Zweitgrößter Zuwachs: HUK24 (plus 72.976 Verträge)
- Größter Zuwachs: Rhion Versicherung (plus 83.610 Verträge)
