Zehntgrößter Zuwachs: Helvetia Direktion für Deutschland (plus 17.301 Verträge)
Der Haftpflichtbestand der Helvetia Direktion für Deutschland steigt 2024 um 17.301 Verträge beziehungsweise 5,3 Prozent auf 341.776 Policen, nach 324.475 im Vorjahr. Damit erreicht die Gesellschaft Rang 32 nach Bestandsgröße. Im längerfristigen Vergleich liegt der Bestand jedoch weiterhin unter dem Niveau von 2019 mit 356.717 Verträgen, was einem Minus von 14.941 Policen beziehungsweise rund 4,2 Prozent entspricht.

- Haftpflicht: Die größten Bestandsgewinne
- Zehntgrößter Zuwachs: Helvetia Direktion für Deutschland (plus 17.301 Verträge)
- Neuntgrößter Zuwachs: Barmenia Allgemeine (plus 26.079 Verträge)
- Achtgrößter Zuwachs: Württembergische (plus 28.480 Verträge)
- Siebtgrößter Zuwachs: LVM (plus 30.953 Verträge)
- Sechstgrößter Zuwachs: R+V Allgemeine (plus 37.802 Verträge)
- Fünftgrößter Zuwachs: Alte Leipziger (plus 43.011 Verträge)
- Viertgrößter Zuwachs: Allianz (plus 47.782 Verträge)
- Drittgrößter Zuwachs: HUK-Coburg Allgemeine (plus 49.926 Verträge)
- Zweitgrößter Zuwachs: HUK24 (plus 72.976 Verträge)
- Größter Zuwachs: Rhion Versicherung (plus 83.610 Verträge)
Wirtschaftlich ordnet sich Helvetia oberhalb ihrer Bestandsposition ein. Mit 58,08 Millionen Euro Bruttoprämien, einem Marktanteil von 0,65 Prozent und Rang 25 nach Prämien liegt sie sieben Plätze vor ihrer Position nach Vertragszahl. Das Beitragsvolumen je Vertrag fällt damit überdurchschnittlich aus.
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Prämienprofil: mittleres Marktsegment mit leichter Rückbewegung
Die Durchschnittsprämie je Vertrag entwickelt sich nicht linear. Nach einem Anstieg von 160,42 Euro im Jahr 2019 auf 178,25 Euro im Jahr 2023 sinkt sie 2024 auf 169,95 Euro. Im Marktvergleich ergibt sich damit eine Position im mittleren Segment: 20 Anbieter verlangen höhere Prämien, ein Anbieter liegt auf gleichem Niveau, 28 sind günstiger. Das Preisniveau bleibt damit insgesamt moderat, zeigt zuletzt jedoch eine leichte Absenkung.
Schadenentwicklung: deutliche Entlastung nach hohem Vorjahresniveau
Auf der Schadenseite zeigt sich eine markante Veränderung. Nach 115,74 Euro im Jahr 2023 sinken die Schadenaufwendungen je Vertrag 2024 deutlich auf 48,92 Euro und liegen damit sogar unter dem Niveau von 2019 (81,81 Euro). Im Marktvergleich verbessert sich die Position erheblich: von Rang 42 im Vorjahr auf Rang 20. 19 Anbieter weisen niedrigere Schadenaufwendungen auf, 30 höhere. Die Entwicklung fällt damit nicht nur absolut, sondern auch relativ im Markt deutlich aus.
Einordnung: Wachstum nach Schadennormalisierung
Die Kombination aus stabilem bis leicht rückläufigem Preisniveau und gleichzeitig deutlich gesunkenen Schadenaufwendungen verändert die Ausgangslage im Rückblick erkennbar. Während 2023 noch von einer vergleichsweise hohen Schadenbelastung geprägt war, zeigt sich 2024 eine deutliche Entlastung.
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Der Bestandszuwachs lässt sich jedoch nicht unmittelbar aus dieser kurzfristigen Entwicklung ableiten. Vielmehr deutet die Volatilität der Schadenaufwendungen darauf hin, dass sich das Geschäft insgesamt in einem Umfeld schwankender Schadenbelastungen bewegt. In einem stagnierenden Markt entstehen Zuwächse unter solchen Bedingungen weniger aus kurzfristigen Effekten als aus einer stabilen Positionierung über mehrere Jahre hinweg.
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- Zehntgrößter Zuwachs: Helvetia Direktion für Deutschland (plus 17.301 Verträge)
- Neuntgrößter Zuwachs: Barmenia Allgemeine (plus 26.079 Verträge)
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- Zweitgrößter Zuwachs: HUK24 (plus 72.976 Verträge)
- Größter Zuwachs: Rhion Versicherung (plus 83.610 Verträge)
