Viertgrößter Zuwachs: LVM (plus 18.649 Verträge)
Der LVM baut seinen Rechtsschutzbestand 2024 weiter aus. Die Zahl der Verträge steigt von 932.834 auf 951.483 Policen, was einem Plus von 18.649 Verträgen beziehungsweise rund 2,0 Prozent entspricht. Damit wächst der Versicherer deutlich stärker als der Branchenschnitt von 0,68 Prozent und erreicht Rang 11 nach Vertragsbestand.

- Rechtsschutzversicherung: Die größten Bestandsgewinne
- Achtgrößter Zuwachs: Debeka Allgemeine (plus 12.973 Verträge)
- Siebtgrößter Zuwachs: HUK-Coburg Rechtsschutz (plus 15.386 Verträge)
- Sechstgrößter Zuwachs: Allianz (plus 16.731 Verträge)
- Fünftgrößter Zuwachs: Württembergische (plus 17.512 Verträge)
- Viertgrößter Zuwachs: LVM (plus 18.649 Verträge)
- Drittgrößter Zuwachs: ÖRAG Rechtsschutz (plus 25.661 Verträge)
- Zweitgrößter Zuwachs: Auxilia Rechtsschutz (plus 30.265 Verträge)
- Größter Zuwachs: Arag SE (plus 138.954 Verträge)
Auch im längerfristigen Vergleich zeigt sich ein stabiler Wachstumspfad. Gegenüber 2019 mit 859.461 Verträgen ergibt sich ein Zuwachs von 92.022 Policen beziehungsweise rund 10,7 Prozent. Das Wachstum ist damit sowohl kurzfristig als auch strukturell angelegt.
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Prämienwachstum: überdurchschnittliche Dynamik
Parallel dazu entwickelt sich die wirtschaftliche Seite dynamisch. Die verdienten Bruttoprämien steigen von 208,27 Millionen Euro im Jahr 2023 auf 219,41 Millionen Euro im Jahr 2024. Das entspricht einem Zuwachs von 11,14 Millionen Euro beziehungsweise 5,3 Prozent. Gegenüber 2019 (175,03 Millionen Euro) ergibt sich ein Anstieg um rund 25,4 Prozent.
Auffällig ist dabei die Relation zwischen Bestand und Prämien: Mit Rang 8 nach Prämien liegt der LVM wirtschaftlich etwas stärker als nach Vertragszahl positioniert. Das deutet auf eine überdurchschnittliche Beitragsbasis je Vertrag hin.
Preisprofil und Einordnung: Wachstum im oberen Preissegment
Dieses Bild bestätigt sich im Preisprofil. Die Durchschnittsprämie je Vertrag steigt von 204,82 Euro im Jahr 2019 über 224,91 Euro im Jahr 2023 auf 232,73 Euro im Jahr 2024. Insgesamt ergibt sich damit ein Anstieg um 27,91 Euro beziehungsweise rund 13,6 Prozent. Damit gehört der LVM zu den teureren Anbietern im Markt (Rang 6) und liegt klar über dem Branchenschnitt von 204,76 Euro. Die Schadenaufwendungen je Vertrag liegen mit 115,96 Euro unter dem Branchenschnitt von 132,75 Euro und deuten auf eine solide Kostenbasis trotz höherer Preise hin.
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Vor diesem Hintergrund lässt sich das Wachstum klar einordnen. Der LVM kombiniert ein überdurchschnittliches Preisniveau mit vergleichsweise moderaten Schadenkosten und baut seinen Bestand dennoch deutlich aus. Das zeigt, dass Wachstum im Rechtsschutz auch im oberen Preissegment möglich ist – insbesondere dann, wenn Preis und Risikoentwicklung in einem stabilen Verhältnis stehen.
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- Größter Zuwachs: Arag SE (plus 138.954 Verträge)
