Achtgrößter Zuwachs: Debeka Allgemeine (plus 12.973 Verträge)
Die Debeka Allgemeine verzeichnet 2024 einen spürbaren Bestandszuwachs. Die Zahl der Verträge steigt von 501.648 auf 514.621 Policen, was einem Plus von 12.973 Verträgen beziehungsweise rund 2,6 Prozent entspricht. Damit wächst der Versicherer deutlich stärker als der Branchenschnitt von 0,68 Prozent und erreicht Rang 16 nach Vertragsbestand.

- Rechtsschutzversicherung: Die größten Bestandsgewinne
- Achtgrößter Zuwachs: Debeka Allgemeine (plus 12.973 Verträge)
- Siebtgrößter Zuwachs: HUK-Coburg Rechtsschutz (plus 15.386 Verträge)
- Sechstgrößter Zuwachs: Allianz (plus 16.731 Verträge)
- Fünftgrößter Zuwachs: Württembergische (plus 17.512 Verträge)
- Viertgrößter Zuwachs: LVM (plus 18.649 Verträge)
- Drittgrößter Zuwachs: ÖRAG Rechtsschutz (plus 25.661 Verträge)
- Zweitgrößter Zuwachs: Auxilia Rechtsschutz (plus 30.265 Verträge)
- Größter Zuwachs: Arag SE (plus 138.954 Verträge)
Im längerfristigen Vergleich setzt sich dieser Wachstumspfad konsequent fort. Gegenüber 2019 mit 455.790 Verträgen ergibt sich ein Anstieg um 58.831 Policen beziehungsweise rund 12,9 Prozent. Das Wachstum ist damit nicht nur kurzfristig, sondern strukturell angelegt.
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Prämienwachstum: Entwicklung im Gleichklang mit dem Bestand
Parallel dazu entwickelt sich auch die wirtschaftliche Seite stabil. Die verdienten Bruttoprämien steigen von 104,76 Millionen Euro im Jahr 2023 auf 110,32 Millionen Euro im Jahr 2024. Das entspricht einem Zuwachs von 5,56 Millionen Euro beziehungsweise 5,3 Prozent. Gegenüber 2019 (88,88 Millionen Euro) ergibt sich ein Anstieg um rund 24,1 Prozent.
Auffällig ist dabei die hohe Konsistenz zwischen Bestands- und Prämienentwicklung. Die Debeka wächst sowohl in der Zahl der Verträge als auch im Beitragsvolumen nahezu proportional. Mit Rang 16 nach Prämien entspricht die wirtschaftliche Position exakt der Platzierung nach Vertragsbestand.
Preisprofil und Einordnung: Wachstum im oberen Mittelfeld
Das Geschäftsmodell der Debeka lässt sich über das Preisprofil klar einordnen. Die Durchschnittsprämie je Vertrag steigt von 195,08 Euro im Jahr 2019 über 208,93 Euro im Jahr 2023 auf 214,70 Euro im Jahr 2024. Insgesamt ergibt sich damit ein Anstieg um 19,62 Euro beziehungsweise rund 10,1 Prozent. Damit liegt die Debeka oberhalb des Branchenschnitts von 204,76 Euro und im oberen Mittelfeld des Marktes (Rang 10).
Auch die Schadenaufwendungen je Vertrag bewegen sich mit 129,78 Euro nahe am Branchenschnitt von 132,75 Euro und deuten auf ein ausgewogenes Verhältnis von Preis und Leistung hin.
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Vor diesem Hintergrund lässt sich das Wachstum klar einordnen. Die Debeka kombiniert eine leicht überdurchschnittliche Preispositionierung mit stabilen Schadenkosten und baut ihren Bestand gleichzeitig kontinuierlich aus. Das spricht für ein ausgewogenes Geschäftsmodell, das Wachstum nicht über extreme Positionierung, sondern über Konsistenz und Skalierung im Bestand erzielt.
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- Größter Zuwachs: Arag SE (plus 138.954 Verträge)
