Siebtgrößter Zuwachs: HUK-Coburg Rechtsschutz (plus 15.386 Verträge)
Die HUK-Coburg Rechtsschutz baut ihren Bestand 2024 weiter aus. Die Zahl der Verträge steigt von 1.924.133 auf 1.939.519 Policen, was einem Plus von 15.386 Verträgen beziehungsweise rund 0,8 Prozent entspricht. Damit wächst der Versicherer leicht über dem Branchenschnitt von 0,68 Prozent und behauptet zugleich seine starke Marktstellung auf Rang 4 nach Vertragsbestand. Im längerfristigen Vergleich zeigt sich ein kontinuierlicher Ausbau. Gegenüber 2019 mit 1.838.337 Verträgen ergibt sich ein Zuwachs um 101.182 Policen beziehungsweise rund 5,5 Prozent.

- Rechtsschutzversicherung: Die größten Bestandsgewinne
- Achtgrößter Zuwachs: Debeka Allgemeine (plus 12.973 Verträge)
- Siebtgrößter Zuwachs: HUK-Coburg Rechtsschutz (plus 15.386 Verträge)
- Sechstgrößter Zuwachs: Allianz (plus 16.731 Verträge)
- Fünftgrößter Zuwachs: Württembergische (plus 17.512 Verträge)
- Viertgrößter Zuwachs: LVM (plus 18.649 Verträge)
- Drittgrößter Zuwachs: ÖRAG Rechtsschutz (plus 25.661 Verträge)
- Zweitgrößter Zuwachs: Auxilia Rechtsschutz (plus 30.265 Verträge)
- Größter Zuwachs: Arag SE (plus 138.954 Verträge)
Prämienwachstum: solide Entwicklung bei hoher Marktbedeutung
Parallel dazu steigen die verdienten Bruttoprämien von 272,86 Millionen Euro im Jahr 2023 auf 281,31 Millionen Euro im Jahr 2024. Das entspricht einem Zuwachs von 8,45 Millionen Euro beziehungsweise 3,1 Prozent. Gegenüber 2019 (240,36 Millionen Euro) ergibt sich ein Plus von rund 17,0 Prozent.
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Auffällig ist dabei die Relation zwischen Bestand und Prämien: Während die HUK-Coburg nach Vertragszahl zu den größten Anbietern zählt, liegt sie mit Rang 7 nach Prämien etwas darunter. Das verweist nicht auf eine geringere Marktbedeutung, sondern auf eine bewusst niedrigere durchschnittliche Beitragsbasis je Vertrag.
Preisprofil und Einordnung: konsequentes Breitenmodell
Dieses Bild bestätigt sich im Preisprofil. Die Durchschnittsprämie je Vertrag steigt von 131,40 Euro im Jahr 2019 über 142,48 Euro im Jahr 2023 auf 148,71 Euro im Jahr 2024. Trotz dieses Anstiegs bleibt die HUK-Coburg klar unter dem Branchenschnitt von 204,76 Euro positioniert. Nur drei Anbieter sind günstiger.
Auch die Schadenaufwendungen je Vertrag liegen mit 110,64 Euro deutlich unter dem Branchenschnitt von 132,75 Euro und unterstreichen die Ausrichtung auf ein standardisiertes, breit angelegtes Produktportfolio. Von 25 Anbietern haben 17 höhere durchschnittliche Schadenaufwendungen.
Einordnung erhält dieses Modell auch im Konzernkontext. Mit der HUK24 verfügt die Gruppe über einen weiteren Anbieter im Rechtsschutz, der noch konsequenter auf niedrige Beiträge und standardisierte Produkte setzt, jedoch mit einem deutlich kleineren Prämienvolumen von 20,21 Millionen Euro im Jahr 2024 am Markt auftritt. Während die HUK24 das extreme Niedrigpreissegment besetzt, positioniert sich die HUK-Coburg selbst als breiter Anbieter mit leicht höherem Beitragsniveau, aber weiterhin klarer Kostenorientierung.
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Vor diesem Hintergrund lässt sich das Wachstum schlüssig erklären. Die HUK-Coburg kombiniert große Bestände mit niedrigen Durchschnittsprämien und unterdurchschnittlichen Schadenkosten. Das ermöglicht weiteres Wachstum über Skaleneffekte und breite Marktdurchdringung – auch in einem weitgehend gesättigten Markt.
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- Sechstgrößter Zuwachs: Allianz (plus 16.731 Verträge)
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- Viertgrößter Zuwachs: LVM (plus 18.649 Verträge)
- Drittgrößter Zuwachs: ÖRAG Rechtsschutz (plus 25.661 Verträge)
- Zweitgrößter Zuwachs: Auxilia Rechtsschutz (plus 30.265 Verträge)
- Größter Zuwachs: Arag SE (plus 138.954 Verträge)
