Sechstgrößter Zuwachs: Allianz (plus 16.731 Verträge)
Die Allianz baut ihren Rechtsschutzbestand 2024 weiter aus. Die Zahl der Verträge steigt von 2.636.565 auf 2.653.296 Policen, was einem Plus von 16.731 Verträgen beziehungsweise rund 0,6 Prozent entspricht. Damit wächst der Versicherer leicht unterhalb des Branchenschnitts von 0,68 Prozent, behauptet jedoch souverän seine Position als zweitgrößter Anbieter im Markt.

- Rechtsschutzversicherung: Die größten Bestandsgewinne
- Achtgrößter Zuwachs: Debeka Allgemeine (plus 12.973 Verträge)
- Siebtgrößter Zuwachs: HUK-Coburg Rechtsschutz (plus 15.386 Verträge)
- Sechstgrößter Zuwachs: Allianz (plus 16.731 Verträge)
- Fünftgrößter Zuwachs: Württembergische (plus 17.512 Verträge)
- Viertgrößter Zuwachs: LVM (plus 18.649 Verträge)
- Drittgrößter Zuwachs: ÖRAG Rechtsschutz (plus 25.661 Verträge)
- Zweitgrößter Zuwachs: Auxilia Rechtsschutz (plus 30.265 Verträge)
- Größter Zuwachs: Arag SE (plus 138.954 Verträge)
Im längerfristigen Vergleich zeigt sich ein kontinuierlicher Ausbau. Gegenüber 2019 mit 2.527.063 Verträgen ergibt sich ein Zuwachs von 126.233 Policen beziehungsweise rund 5,0 Prozent. Das Wachstum erfolgt damit stabil auf sehr hohem Niveau.
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Prämienwachstum: klare Stärke im Wertgeschäft
Parallel dazu setzt sich das wirtschaftliche Wachstum deutlich fort. Die verdienten Bruttoprämien steigen von 586,92 Millionen Euro im Jahr 2023 auf 611,42 Millionen Euro im Jahr 2024. Das entspricht einem Zuwachs von 24,50 Millionen Euro beziehungsweise 4,2 Prozent. Gegenüber 2019 (500,46 Millionen Euro) ergibt sich ein Anstieg um rund 22,2 Prozent. Auffällig ist dabei die hohe Konsistenz zwischen Marktstellung und wirtschaftlicher Bedeutung. Die Allianz belegt sowohl nach Vertragsbestand als auch nach Prämien jeweils Rang 2 und gehört damit in beiden Dimensionen zur absoluten Spitzengruppe.
Preisprofil und Einordnung: Wachstum im höheren Preissegment
Das Geschäftsmodell der Allianz zeigt sich deutlich im Preisprofil. Die Durchschnittsprämie je Vertrag steigt von 198,88 Euro im Jahr 2019 über 223,30 Euro im Jahr 2023 auf 230,82 Euro im Jahr 2024. Insgesamt ergibt sich damit ein Anstieg um 31,94 Euro beziehungsweise rund 16,1 Prozent. Damit liegt die Allianz klar über dem Branchenschnitt von 204,76 Euro und im oberen Preissegment (Rang sieben: nur sechs Anbieter sind teurer). Die Schadenaufwendungen je Vertrag liegen mit 132,73 Euro nahezu exakt auf Branchenniveau (132,75 Euro) und deuten auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Preis und Leistung hin.
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Vor diesem Hintergrund lässt sich das Wachstum klar einordnen. Die Allianz kombiniert hohe Bestände mit einem überdurchschnittlichen Preisniveau und baut ihren Bestand dennoch weiter aus. Das zeigt, dass Wachstum im Rechtsschutz nicht allein über niedrige Beiträge erfolgt, sondern auch in höherpreisigen Segmenten möglich ist – vorausgesetzt, Marktstellung, Vertriebskraft und Leistungsversprechen greifen ineinander.
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