Extreme Taifune, schweres Hochwasser oder Wirbelstürme. Bei Umwelt- bzw. Naturkatastrophen dachten die meisten von uns bisher eher nicht an Deutschland. Dass der Klimawandel aber auch hierzulande große Schäden anrichten kann, haben wir vergangenes Jahr in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen erleben müssen. Eine Sturzflut mitten im Sommer. Und auch in den ersten drei Monaten dieses Jahres, zog ein Sturmtief nach dem anderen durch: Ylenia, Zeynep, Antonia, Bibi haben vor allem die Küsten getroffen.

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Ralf Pispers ist Geschäftsführer der PBM Personal Business Machine AGPBM Personal Business Machine AG

Wenn die Tiefs verschwinden, bleiben oft schwere Schäden. Nach der verheerenden Flutkatastrophe im Ahrtal waren sich die Politiker über die Parteigrenzen hinweg plötzlich einig: Es muss eine verpflichtende Elementarschaden-Versicherung kommen! Aber gekommen ist sie bisher noch nicht.

Wir sind noch nicht so weit…

…müssten es aber sein! Denn nur rund 45 Prozent aller Immobilien in Deutschland sind gegen Elementarschäden versichert, obwohl Unwetter in Europa in den vergangenen 40 Jahren in Deutschland den höchsten Schaden angerichtet haben - etwa 110 Milliarden Euro. Woran liegt es also, dass sich HausbesitzerInnen bisher nicht ausreichend absichern? An den Kosten für die Versicherung? Am Verständnis für das individuelle Risiko? Am fehlenden Bezug zur jeweils aktuellen Lebenssituation?

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Gar nicht so einfach, diese Fragen zu beantworten. Und ohne entsprechende Daten wird der Versand von massenweise unpersonalisierten Anschreiben meist zum Flop. Denn nichts nervt VerbraucherInnen mehr als Unternehmen, die ungefragt bei Menschen anklopfen, für die das Angebot gar nicht passt. Wie aber können Makler und Vermittler zielgenau die Kunden ansprechen und sensibilisieren, die mit hoher Wahrscheinlichkeit, eine Elementarschadenversicherung brauchen?

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