Infolge der Corona-Pandemie sind die Themen Gesundheitsvorsorge und Gesundheitsabsicherung für rund 40 Prozent der 18-50-jährigen Bundesbürger noch wichtiger geworden als zuvor. Das gilt insbesondere für junge Zielgruppen (18 bis 29 Jahre) sowie für Personen mit Kindern. Ermittelt wurde das einer Trendstudie zu Krankenzusatzversicherungen aus dem Hause Heute & Morgen, für die über 1.000 gesetzlich oder freiwillig GKV-Versicherte zwischen 18 und 50 Jahren bevölkerungsrepräsentativ befragt wurden.

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Dass Vermittler die Corona-Zeit nutzen sollten, um Krankenzusatzversicherungen aktiv bei Kunden anzusprechen, empfahl beispielsweise DEMV-Chef Karsten Allesch im Interview mit Versicherungsbote. Nich eindringlicher formulierte es Stephanie Griese von der Signal Iduna. Aus ihrer Sicht sollten Makler mehr Krankenzusatz-Geschäft schreiben. Die Kosten für die Kunden seien überschaubar; die Beratungsleistung, die der Makler erbringen muss, ebenso. Makler und Kunden könnten „recht schnell und einfach“ von einer Krankenzusatzversicherung profitieren, so Griese in einem Kommentar für Versicherungsbote.

Tatsächlich gibt es im KV-Satz-Bereich enorme Zuwächse: Gab es 2009 noch 21,48 Millionen solcher Policen, waren es zehn Jahre später bereits 26,78 Millionen Krankenzusatzversicherungen.

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Als besonders wichtigen ‚Absatz-Treiber‘ identifiziert die Heute & Morgen-Erhebung die Bereiche Zahnbehandlung/Zahnersatz, Vorsorgeuntersuchungen sowie die Kostenentlastung im Pflegefall. Damit bestätigen sich Ergebnisse einer vergleichbaren forsa-Untersuchung im Auftrag der Gothaer.

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