Was machst du morgens als Erstes, wenn du ins Büro kommst?

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Ich trinke einen großen Kaffee, begrüße unser Team und nutze die produktive und ruhige Zeit am Morgen, um z.B. E-Mails abzuarbeiten.

Der Presse konnte man entnehmen, dass ihr eurer Geschäftsmodell geändert habt; weg vom Kfz-Telematik-Geschäft hin zum Software-Anbieter. Was waren die Bewegründe für eure Entscheidung und wie sieht euer Angebot künftig konkret aus?

Wir haben unser Unternehmen schon 2016 mit dem Fokus auf die Entwicklung von Technologie im Versicherungsbereich gegründet. Als wir als erstes Versicherungsprodukt unsere Pay-Per-Mile Autoversicherung starten wollten, sind wir auf das Problem gestoßen, dass die vorhandene Versicherungssoftware für die Bestandsverwaltung vergleichsweise unflexibel gewesen ist, die Implementierung lange gedauert und es einen hohen Anpassungsbedarf für operative Kernprozesse (wie beispielsweise die Kommunikation mit den Zulassungsstellen im Kfz-Bereich) gegeben hätte. Daher haben wir uns dazu entschieden, die gesamte Technologie intern zu entwickeln.

Wir haben unsere Software dabei von Anfang an so aufgebaut, dass über verschiedene Module die Wertschöpfung der Versicherung abgedeckt werden kann. Bereits frühzeitig haben wir Anfragen von Versicherungen erhalten, die unsere Software einbinden wollten, um Bestände günstiger zu verwalten oder Produkte schneller an den Markt zu bringen.

Über eine Tochtergesellschaft als Assekuradeur mit eigenen Produkten im Endkundenbereich aktiv zu sein, während Versicherer auf der anderen Seite unsere Software lizenzieren, um Ihre (Endkunden-)Produkte zu betreiben, könnte unter Umständen Interessenkonflikte verursachen. Weil wir zusätzlich den Hebel als wirksamer einschätzen, Versicherungen mit unserer Software zu unterstützen, haben wir uns nun für die volle Fokussierung auf das Angebot von Software entschieden.

Ihr habt euch mit diesem Schritt also auf euer ursprüngliches Geschäftsmodell, das Anbieten von Technologie, rückbesonnen… wie lange habt ihr dieses Vorhaben vorbereitet und welche Herausforderungen musstet ihr dabei bewältigen?

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Wir haben unsere proprietäre Software bereits vor dem Start der Pay-Per-Mile Versicherung entwickelt und in den letzten Jahren immer wieder starkes Interesse von Versicherern festgestellt. Unsere Entscheidung hatte also einen gewissen Vorlauf. Besonders wichtig war uns bei dem Entscheidungsprozess, transparent mit unseren Partnern und Kunden umzugehen.