Die Kurzform: 


Sämtliche Studien und Marketingprofis empfehlen seit Jahren eine Frequenz von maximal 1-2 Postings pro Tag auf Facebook oder Instagram. Wer Ihnen zu mehr rät hat entweder keine Ahnung von der Materie oder will Ihre Unwissenheit ausnutzen, um Ihnen etwas mit Content / Content Marketing zu verkaufen.

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Die Langform:

Seit spätestens 2014 kennt man im professionellen Online / Social Media Marketing den Content Schock. Dieser besagt, dass in unserer Zeit mehr Content veröffentlicht werden, als konsumiert. Und die Anzahl der Inhalte nimmt von Jahr zu Jahr zu. Die Wahrscheinlichkeit, dass man von Ihnen veröffentlichte Inhalte sieht, ist somit sehr gering. Nie war der Kampf um Aufmerksamkeit größer, als heutzutage und Sie kommen um die Frage „Wie oft soll ich Inhalte veröffentlichen?“ nicht mehr herum.

MarKo Petersohn

MarKo Petersohn ist seit 2012 das As im Ärmel der Versicherungsbranche im #Neuland. Mit seinem Fokus auf Medien und die Mediengesellschaft berät er Versicherer bei ihrer zukunftsfähigen Ausrichtung. Er schult die Vermittler in Seminaren und Workshops zu den Herausforderungen durch Social Media und Digitalisierung. Auch im Auftrag des Bildungsministeriums NRW und des BWV Bildungsverbandes, wo er Mitglied im Prüfungsausschuss zur „Digitalen Kommunikation in der Versicherungsbranche“ ist. Außerdem ist MarKo Petersohn Mitbegründer der Onlinemarketinggesellschaft für Versicherungsvermittler und verleiht auf der DKM den OMGV Award für herausragendes Onlinemarketing. Neben diesen Tätigkeiten besitzt er seit 2015 einen Lehrauftrag an der Kölner Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft zum Thema „Medienwissenschaften und Kommunikation“. Auf Twitter finden Sie ihn unter @markopetersohn.

Für professionelles Marketing nutzt man auf Facebook Fanseiten und keine privaten Profile!

Vorab sei darauf hingewiesen, dass die folgende Antwort ausschließlich für Fanseiten und nicht für private Profile gilt. Denn wie oft Sie Freunde und Bekannten privat „nerven“ liegt ganz bei Ihnen und ist schlicht eine Typsache.

Allerdings sollte es 2019 jedem bewusst sein, dass für die gewerbliche Kommunikation ausschließlich Fanseiten zu nutzen werden. Hierfür private Profile zu verwenden ist “dumm” (nicht böse gemeint!) und vor allem gefährlich.

Dumm, weil nur Fanseiten Statistiken zu Inhalten bieten und wie Peter Drucker schon sagte “Was man nicht messen kann, kann man nicht lenken.”

Wenn man professionelles Content Marketing betreiben möchte, dann sind Zahlen, Daten, Fakten das A und O. Außerdem kann man nur mit Fanseiten zielgerichtete Werbung schalten, was, wie Ihnen jeder Marketingprofi bestätigen wird, die unerlässliche Grundlage für erfolgreiche, professionelle Kommunikation auf Facebook ist.

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Gefährlich sind private Profile deshalb, weil es zum einen gegen die Facebook-Richtlinien verstößt und Facebook gegen entsprechenden gewerblichen Content zunehmend vorgeht. Unabhängig davon hat man bei privaten Profilen nur mit Umständen die Möglichkeit ein Impressum einzufügen und rechtlich ist es ein arg dunkler Graubereich, in dem Sie ein Wettbewerber ganz schnell mal abmahnen kann.