Ein wichtiger Bestandteil der Neustrukturierung in Deutschland ist der Konzernumbau mit der nun angesteuerten dreigliedrigen Struktur. Die Dialog ist hierbei nur ein kleiner Versicherer im Konzernbund: 2017 sammelte sie gebuchte Bruttobeiträge von 290,3 Millionen Euro ein, während die Generali Gruppe mehr als 16 Milliarden Euro Bruttobeitrag zählte (der Versicherungsbote berichtete). Versicherungsmakler äußerten deshalb in den sozialen Medien des Versicherungsboten wiederholt den Verdacht, sie sollen von der Generali künftig stiefmütterlich behandelt oder gar in die Bedeutungslosigkeit gedrängt werden. Hauptsitz der Dialog sollen künftig Augsburg und München sein und die Österreicher Dialog sich fortan auf das Biometriegeschäft konzentrieren.

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Neuer Chef fürs Maklergeschäft ist Bernd Felske, zuvor Vorstand für Vertrieb und Marketing bei der Generali. Der studierte Betriebswirt und Versicherungs-Kaufmann wurde zum 1. November 2018 Vorstandsmitglied der Dialog Lebensversicherung. Er sagte den Maklern zu, dass alle bestehenden Vertragsregelungen der Vermittler 1:1 auf die Dialog übergehen: also auch jene Versicherungen, die unter dem Markennamen Generali abgeschlossen wurden. Zum 1. Juli 2019 soll der Startschuss für die Dialog Versicherung AG sein - vorausgesetzt, die BaFin gibt ihr Okay.