Bereits seit April 2016 können Makler privates Altersvorsorge-Geschäft nur noch über die Generali-Tochter Dialog Lebensversicherung platzieren. Seither sind die Produkte der Generali Leben nur noch über die eigene Ausschließlichkeit zu haben.

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Nach dem der Wechsel der Generali-Vertreter in Richtung Strukturvertrieb der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) angekündigt wurde und die Marken vereinigt wurden, soll nun auch klarer getrennt werden, wer welche Produktmarken an den Mann oder die Frau bringen darf.

Während die Marke Generali zukünftig ausschließlich dem langjährigen Partner DVAG vorbehalten ist, werden Direkt- und Digitalabschlüsse via CosmosDirekt geregelt. Das Maklergeschäft solle künftig komplett über die Dialog laufen. Das vermeldet der Versicherer via Pressemitteilung.

Kompositbestand des Generali-Maklergeschäfts soll übertragen werden

Wenn Versicherungsmakler also künftig mit der Generali kooperieren wollen, können sie nur noch auf Produkte der Marke Dialog zurückgreifen. Das betrifft sowohl das Sach-, als auch Lebensversicherungs-Geschäft. Da Dialog aktuell auf Biometrie-Versicherungen spezialisiert ist, braucht es jedoch noch eine Lösung für das Sachgeschäft.

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Dafür soll demnächst die „Dialog Versicherung“ gegründet werden. In die neue Gesellschaft soll dann der komplette Kompositbestand des Generali-Maklergeschäfts übertragen werden. Durch die Neuaufstellung möchte der Versicherungskonzern das Geschäft mit Maklern sowohl in der Lebens- als auch in der Sachversicherung stärken. „Wir werden den Kanal der unabhängigen Vertriebspartner ausbauen und gemeinsam mit unseren Partnern das Wachstum weiter steigern.“, sagte David Stachon, Chief Business Officer Digital und Unabhängige Vertriebe.