Von Branchen-Spezialkonzepten für Schornsteinfeger bis zu vermeintlich einzigartigen Leistungsverbesserungen für Privatkunden in der Hausratversicherung: Eigene Deckungskonzepte scheinen vor allem bei Vermittlern von Spezialversicherungen sowie bei Maklerpools und -verbünden mittlerweile zum guten Ton zu gehören. Kaum ein Anbieter, der nicht mit einem eigenen, exklusiven Bedingungswerk um die Gunst potenzieller Kunden buhlt. Alles nur Marketing? Oder profitieren Makler – und letztlich deren Kunden – tatsächlich davon.

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Was bringt’s – und vor allem wem?

Keine Frage: Marketing spielt beim Thema Deckungskonzepte eine nicht ganz unerhebliche Rolle. Das muss nicht grundsätzlich schlecht sein. Im Gegenteil. Natürlich legen die Anbieter ihre Konzepte nicht nur aus reiner Nächstenliebe auf, sondern primär um Kunden zu gewinnen und zu halten. Doch wenn der Konzeptgeber gute Bedingungen bietet, profitiert auch der Makler: Er bekommt ein Mittel an die Hand, das ihm einen Wettbewerbsvorteil verschafft – indem er seinen Kunden exklusive Leistungen bieten und sie langfristig binden kann.

Letztlich haben also alle Beteiligten bis hin zum Versicherungsnehmer etwas von einem guten, bedarfsgerechten Deckungskonzept. Doch wo Licht ist, gibt es bekanntlich auch Schatten. Neben diversen Vorteilen bergen Deckungskonzepte auch ein ein paar Fallstricke für Versicherungsmakler, die es zu beachten gilt.

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Vorteile von Deckungskonzepten für Makler

Neukundengewinnung und Kundenbindung
Der große Vorteil von Deckungskonzepten liegt auf der Hand: Makler können ihren Kunden besondere Leistungen bieten, die diese weder bei den örtlichen Wettbewerbern noch online erhalten. Nicht einmal dann, wenn sie das Produkt direkt beim Versicherer abschließen. Für leistungsbewusste Kunden ist das meist ein überzeugendes Argument.

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