Das Bildschirmstreaming kann bestenfalls als Einstieg in die Online-Beratung dienen. Denn die Möglichkeiten, die die Übertragung des eigenen Display-Inhalts bietet, sind stark limitiert. Kern einer erfolgreichen Online-Beratung sind Interaktivität und Haptik. Beides gestattet das Bildschirmstreaming nicht. Der Vorteil dieses Verfahrens: Es ist möglich, dem Kunden begleitend zur Tonspur am Telefon Beitragsrechner, Produktinformationen oder Beispiellösungen für bestimmte Sachverhalte zu zeigen. Das allein wird ihn aber noch nicht dazu bewegen, einen Vertrag abzuschließen.

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Aktivität garantiert Aufmerksamkeit

Die goldene Regel für jedes Online-Beratungsgespräch lautet: Nur ein aktivierter Kunde ist auch ein dauerhaft aufmerksamer Kunde. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich zum einen eines Beratungs-Tools zu bedienen, das den Kunden mit einbindet. Zum anderen muss der Gesprächspartner von Beginn an aktiv an der Unterhaltung teilnehmen. Denn wer das Gefühl hat, wesentliche Inhalte zum Gespräch beizutragen, bleibt auch bei der Stange.

Wie also sichert man sich die Aufmerksamkeit des Kunden am besten? – Ganz einfach: durch Mitmach-Elemente. Das kann das Zeichnen oder Schreiben auf Folien sein – beispielsweise, wenn der Kunde den Unfallhergang bei einer Schadensmeldung selbstständig aufmalt. Oder aber der Vermittler lässt seinen Klienten die Kerndaten eines Formulars am Bildschirm ausfüllen. Vorstellbar ist auch, ein Tool mit animierten Folien zu nutzen, in die der Kunde hineinklicken kann.

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Die Emotionen nicht vergessen

Wer die Aufmerksamkeit des Kunden auf seiner Seite hat, sollte nun die Emotionen in Angriff nehmen. Denn je emotionalisierter ein Interessent ist, desto eher entscheidet er sich für den Kauf eines Produktes. Die Online-Beratung bietet fantastische Möglichkeiten, um einen Kunden gefühlsmäßig zu bewegen.