Die Axa möchte sich in Deutschland im Bereich Einmalbeitrag und Geldanlage neu aufstellen. Dazu hat sich der Versicherer mit der Fondsdepot Bank verbündet. Bisher hatte der Versicherer sein Angebote im Bereich des Investment- und Bankgeschäfts über das eigene Geldhaus Axa Bank verkauft, die zudem als Haftungsdach fungierte.

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Künftig sollen Produkte aus den Bereichen Einlagen, Investmentfonds und Vermögensverwaltung über die Fondsdepot Bank mit Sitz in Hof verkauft werden. Dies solle über die Service-Plattform der Fondsdepot laufen.

Im Rahmen der Zusammenarbeit solle die Axa Bank in den Besitz des IT-Dienstleistungskonzerns DXC Technology übergehen. Die Muttergesellschaft der Fondsdepot Bank möchte mittelfristig beide Kreditinstitute vereinen. Bis dahin sollen beide Geldhäuser als eigenständige Unternehmen geführt werden. Der Erwerb soll vorbehaltlich der Zustimmung der Aufsichtsbehörden bis Ende 2020 abgeschlossen sein.

Das Baufinanzierungsgeschäft, dass von der Axa Bank betrieben wurde, sei nicht Bestandteil der Übernahme. Dieser Bereich solle weiterhin im deutschen Axa Konzern verbleiben. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor. Vom Verkauf betroffen seien 40 Axa-Mitarbeiter. Für sie sollen in Abstimmung mit den zuständigen Betriebsratsgremien Lösungen gefunden werden. Hierzu sollen zeitnah Gespräche mit allen Mitarbeitern geführt werden.

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„Die Partnerschaft mit der Fondsdepot Bank wird uns neue Möglichkeiten eröffnen, um als AXA auch zukünftig attraktive Investmentprodukte und neue Services für unsere Kunden und Vertriebspartner zur Verfügung zu stellen. Mit ihrem Know-how aus der Übernahme des Haftungsdachs für die Vertriebe großer deutscher Versicherer und ihren technologischen Fähigkeiten als Teil von DXC Technology ist die Fondsdepot Bank die ideale strategische Ergänzung für uns.“, sagte Axa-Vorstand Thilo Schumacher.