Der Facebook-Messenger, der WhatsApp-Messenger und der Instagram-Messenger werden in Zukunft zu einem Facebook-Super-Messenger verschmelzen, um dann das WeChat der westlichen Hemisphäre zu werden. Facebook, WhatsApp und Instagram sind dann nur noch einzelne Funktionen des Messengers und in etwa mit Word, Excel und Powerpoint bei Microsoft Office zu vergleichen.

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MarKo Petersohn

Seit 2012 ist MarKo Petersohn das As im Ärmel der Versicherungsbranche im #Neuland. Er berät und unterstützt Versicherungen und Vermittler bei ihrer Kommunikation in den neuen Medien. Er bietet Studien, Seminare und Veranstaltungen an, welche den Fokus auf die spezifischen Bedürfnisse der Assekuranz im Onlinemarketing legen. Außerdem ist er als Autor und Keynote-Speaker tätig, ist Dozent beim BWV Bildungsverband für „Digitale Kommunikation“ und besitzt einen Lehrauftrag an der Kölner Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft zum Thema „Medienwissenschaften und Kommunikation“. Auf Twitter agiert er als @asimaermel.

Kombiniert man dies dann noch mit dem Facebook-Libra-Projekt, dann sollte langsam jedem klar werden, welche Relevanz Facebook in Zukunft haben wird. Dagegen ist der heutige Einfluss nicht der Rede wert.

Wir werden in Zukunft im Facebook-Kosmos Taxis buchen, einkaufen, Geld transferieren, in Hotels einchecken oder auch einfache Versicherungen abschließen etc. Wir werden all das machen, was bei WeChat seit Jahren möglich ist. Hier mal ein paar Funktionen.

Das ist bei WeChat seit über einem halbem Jahrzehnt schon möglich!

Um zu verdeutlichen, wie weit wir in unserem Messengerkosmos zurück sind, muss man sich bewusst machen, als WhatsApp Ende 2014 die Lesebestätigung in Form von blauen Häkchen einführt und damit für Aufmerksamkeit und Aufruhr sorgte, konnte man mit WeChat bereits komplette Hotelzimmer in Las Vegas bedienen.

Man konnte per Messenger die Tür öffnen und alles im Raum (Musik, Licht und Vorhänge) damit steuern. All das war bei WeChat bereits vor einem halben Jahrzehnt möglich! Ebenso wie Geldtransaktionen, Einkäufen oder Taxibestellungen.

All das bedeutet, jeder der keine Strategie dafür hat, wie man als Versicherung, Vermittler oder Makler zukünftig im Facebook-Ökosystem agiert und positioniert, der sollte spätestens jetzt eine entwickeln.

Denn in 10 Jahren wird die Vorstellung verrückt klingen, Versicherungen ohne den Facebook-WhatsApp-Instagram-Messanger zu vermitteln. Ungefähr so verrückt, wie wenn Sie heute erklären vollständig ohne E-Mails und Telefon mit Versicherungskunden zu kommunizieren.

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Dieser Beitrag wurde zuerst auf as-im-aermel.de veröffentlicht.