Das aber lässt die HUK nicht ohne Gegenwehr geschehen ... und passte in Reaktion auf neue Allianz-Tarife die Prämien an. Gegenüber der Börsenzeitung äußerte HUK-Vorstandssprecher Heitmann zu dem Schritt: „Es könnte sein, dass wir in eine Phase stagnierender Durchschnittsbeiträge bei strukturell weiter steigenden Schadenbedarfen kommen“. Die Aktion gegen den Konkurrenten aber „wirke“. In der Wechselsaison 2018/19 konnte die HUK weiter wachsen und versichert nun nach eigenen Angaben knapp 12 Millionen Fahrzeuge.

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Man könnte, was Heitmann äußerte, auch anders ausdrücken: Die neuen Prämien der HUK entsprechen keineswegs einer angemessenen Schaden-Kalkulation mit "weiter steigenden Schadenbedarfen". Stattdessen reagieren sie auf den Wettbewerber und nehmen – für den Spitzenplatz der Branche – auch Verluste in Kauf (der Versicherungsbote berichtete).