Weitere 16 Prozent der Bruttoprämien nahm der Versicherer durch die Haftpflicht, 12 Prozent durch die verbundene Gebäudeversicherung ein. Auf den Zweig Unfall entfielen außerdem sieben Prozent sowie auf den Zweig verbundene Hausrat fünf Prozent der Einnahmen. Insgesamt stiegen die Prämieneinnahmen stetig: 3.818,99 Mio. Euro nahm man 2015 und 3.913,48 Mio. Euro 2016 ein.

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Axa arbeitet in allen Bereichen profitabel

Auch bei der Axa wiederholt sich zudem das Bild stetig zunehmender Schadenaufwendungen für die Gesamt-Sparte Komposit: Zwischen 2015 und 2017 kletterten die notwendigen Aufwendungen von 2.459,31 Mio. Euro auf 2.605,52 Mio. Euro in 2016 und auf 2.676,96 Mio. Euro in 2017. Für 2017 entfielen 44 Prozent dieses Postens auf den Zweig Kraftfahrt gesamt – wie bei der Allianz bringt dieser Zweig nicht nur die meisten Prämieneinnahmen, sondern erzwingt auch den mit Abstand höchsten Teil für Schadenaufwendungen. Beim Rest summierte sich die Schadensumme auf 24 Prozent aller Schadenaufwendungen, 12 Prozent forderte der Bereich Haftpflicht. Für den Bereich verbundene Gebäudeversicherung waren es zehn Prozent der Schadenaufwendungen, sieben Prozent für den Unfall-Bereich. Für die verbundene Hausrat hingegen fielen nur 3 Prozent der Schäden an.

Die Schaden-Kosten-Quote in 2017 für das gesamte Komposit-Geschäft beträgt 93,50 Prozent – damit liegt man mit einem leicht besseren Wert doch in der Nähe der Allianz in diesem Geschäftsjahr. Auch die Axa verdankt ihren dankbarsten CR-Wert der Hausrat-Versicherung mit einer Quote von 73,53 Prozent. Anders als die Allianz muss die Axa hingegen keinen Wert über hundert Prozent hinnehmen – in allen Zweigen reichten die Prämieneinnahmen, um die Aufwendungen für Schäden und weitere Kosten abzudecken. Der schlechteste CR-Wert der Axa liegt, für das Unfall- Geschäft, bei 99,53 Prozent.