Im Februar stieg die Allianz als Großaktionär beim FC Bayern München ein. Für etwa 110 Millionen Euro übernahm der Versicherungskonzern mehr als acht Prozent der Anteile am Verein aus der Säbener Straße und ist damit, nach Adidas und Audi, der dritte Weltkonzern, der Anteile am Rekordmeister hält. Gleichzeitig sicherte sich der Versicherer auch die Namensrechte an der Allianz Arena bis zum Jahr 2041.

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Allianz-Deutschland-Chef soll Aufsichtsrat des FC Bayern München werden

Nun soll die Allianz auch einen Sitz im Aufsichtsrat des FC Bayern München erhalten. Das berichtet das Handelsblatt und beruft sich auf Aufsichtsratskreise. So sei die Wahl für Anfang November geplant.

Als Vertreter der Allianz im Aufsichtsrat des FC Bayern München soll Allianz-Deutschland-Chef Markus Rieß fungieren. Dort soll er die Nachfolge von Focus-Herausgeber Helmut Markwort antreten.

Allianz-Arena ist erfolgreichste Marketingmaßnahme des Versicherers

Der Versicherer hatte sich bereits 2005 mit dem Bau der Allianz-Arena als treuer Partner des FC Bayern eingebracht. „Die Allianz Arena ist bereits jetzt die erfolgreichste Einzelmaßnahme im Marketing der Allianz“, heißt es in einer Pressemeldung. „Sie schafft national und international Markenbekanntheit und Sympathie.“

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Inzwischen hatte der Versicherer sogar eine Absicherung für Heimspiele des FC Bayern München gestartet. Aus Sicht des Bund der Versicherten e. V. (BdV) sei diese allerdings eine unnötige Investition. Als Kritikpunkte führte der BdV auf, dass die Absicherung leistungsschwach und lückenhaft sei. Zudem bestünden offenbar Zweifel, ob die Police vernünftig kalkuliert ist.

Handelsblatt