Die neue Solvency-II-Richtlinie wird voraussichtlich ab 1. Januar 2014 gelten. So läd der GDV zur internationalen Konferenz zum Thema Solvency II, um in Fachvorträgen und Podiumsdiskussionen Interessierte der Versicherungs- und Finanzbranche über Grundlagen sowie aktuelle Entwicklungen zum Thema zu informieren.

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Experten aus der Politik sowie von Aufsichts- und Unternehmensseite referieren und diskutieren umfassend zur Reform des euorpäischen Versicherungsaufsichtsrechts. So konnte Dr. Thomas Steffen, Bundesministerium der Finanzen (BMF) für die GDV-Veranstaltung gewonnen werden. Der Staatssekretär stellt die Wege vor, die zur Einführung von Solvency II geführt haben.

Lars Dieckhoff, Policy Officer in der Europäischen Kommission, gibt Auskunft über den Werdegang der Solvency II-Richtlinie hin zum Single Rule Book. Michaela Koller, Generaldirektorin von Insurance Europe, erläutert die Anpassungen zur Solvency II Richtlinie, die im Zuge der Eigenmittelausstattung von Versicherungsunternehmen vorgenommen werden mussten. Ihr Referat behandelt die Omnibus II-Richtlinie (2009) als Grundlage einer nachhaltigen europäischen Versicherungswirtschaft.

Solvency II - Zwischen Komplexität und Konsens

In einer ersten Podiumsdiskussion debattieren Dr. Axel Wehling vom GDV, der Referatsleiter für Versicherungswesen aus dem BMF Dr. Werner Kerkloh, Emmnauel Lacresse, Sous-Directeur Assurance aus dem französischen Wirtschaftsministerium sowie Peter Vipond, Vorsitzender des Bereiches Versicherung und Aufsicht in der britischen Finanzmarktaufsichtsbehörde FSA zum Thema „Zwischen Komplexität und Konsens“ im Rahmen von Solvency II.

Welche Chancen und Risiken einheitliche Aufsichtsregeln in Europa mit sich bringen, trägt Carlos Monalvo Rebuelta, Exekutivdirektor der European Insurance and Occupations Pensions Authority (EIOPA), vor. Der Prozess vom Single Rule Book bishin zur Aufsichtspraxis ist Thema von Felix Hufeld, Exekutivdirektor der Versicherungs- und Pensionsfondsaufsicht bei der BaFin.

Aus Sicht der Branche spricht Dr. Jan Martin Wicke zu Solvency II. Das Vorstandsmitglied der Wüstenrot & Württembergische AG zeigt die in diesem Zusammenhang notwendigen Schritte auf. Abschließend diskutieren einige der Referenten darüber, inwieweit man die Einführung von Solvency II als „Warm up oder Kaltstart“ bezeichnen kann.

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Informationen zur Anmeldung gibt es in der Versicherungsbote Terminübersicht.

Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.