Tatsächlich möchte jeder Fünfte sogar weniger sparen. Dies sind die Erkenntnisse der forsa-Studie „Sparerkompass 2012“ im Auftrag der Bank of Scotland.

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Bei etwa 28 Prozent der Deutschen werden Beträge von 1.000 bis 10.000 Euro gehortet. Doch bei etwa 19 Prozent sind weniger als 1.000 Euro auf der hohen Kante - im Vorjahr lag dieser Wert allerdings mit 26 Prozent noch höher. Besonders in Hessen, Niedersachsen und Hamburg verfügen die Einwohner über hohe Sparreserven: 17 Prozent der Hessen besitzen hier ein Guthaben von 50.000 Euro oder mehr.

Die Sparziele der Deutschen sind dabei besonders auf den Konsum gerichtet. Für über 70 Prozent sind größere Anschaffungen, etwa ein neues Auto, Möbel oder der Urlaub der Hauptgrund, Geld zur Seite zu legen. Etwas Geld für Notfälle sparen etwas mehr als ein Drittel der Bevölkerung an, an Ausbildung des Nachwuchses denken dabei etwa 15 Prozent.

Nutzung verschiedener Anlagemöglichkeiten für die private Vorsorge


Doch auch wenn der Konsum an erster Stelle steht, so ist doch die eigene Altersvorsorge für über der Hälfte der Befragten relevant. Jeder zweite nutzt eine private Renten- oder Lebensversicherung als die Absicherung für den Lebensabend. Etwa ein Drittel aller Befragten sorgt mit Immobilien, staatlich geförderten Produkten wie der Riester-Rente oder einer betrieblichen Variante vor. Über keine Form der privaten Altersvorsorge verfügen immerhin noch 13 Prozent der Umfrageteilnehmer.

Die vollständige Studie (PDF) kann bei der Bank of Scotland eingesehen werden.