Für viele Erwerbstätige bleibt das Risiko der Berufsunfähigkeit ein blinder Fleck – dabei beeinflusst es nicht nur das laufende Einkommen, sondern oft auch die Altersvorsorge. Kunden sind sich dieses Risikos meist nicht bewusst, was intensiven Beratungsbedarf erzeugt. Digitale Tools und strukturierte Prozesse helfen Maklerinnen und Maklern, sich voll auf die Beratung zu konzentrieren, alle Aspekte zu berücksichtigen und effizient sowie zielgerichtet abzusichern.

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Nur 37,4 Prozent der Erwerbstätigen beziehen das Risiko Berufsunfähigkeit aktiv in ihre Finanzplanung ein, wie aus einer aktuellen Umfrage der LV 1871 hervorgeht. Dabei hängt finanzielle Unabhängigkeit in den meisten Fällen unmittelbar vom Einkommen aus eigener Arbeitskraft ab.

Die Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede nach Geschlecht und Bildungsgrad. Während rund 40 Prozent der Männer das Risiko Berufsunfähigkeit in ihre Finanzplanung einbeziehen, sind es bei Frauen nur etwa 32 Prozent. Auch der Bildungsgrad wirkt sich aus: Bei Personen mit Abitur berücksichtigen rund 45 Prozent das Thema BU, bei mittlerer Reife etwa 35 Prozent. Bei Menschen mit Hauptschulabschluss oder ohne Abschluss sinkt der Anteil auf rund 25 Prozent. Eine fundierte Finanzplanung ohne Berücksichtigung der Berufsunfähigkeit greift also zu kurz. Sie berücksichtigt nicht die zentrale Stellschraube für Einkommenssicherung.

Beratung als Schlüssel zur finanziellen Sicherheit

Finanzielle Freiheit lässt sich nur dann realistisch planen, wenn die eigene Arbeitskraft aktiv mitgedacht wird. Wer Einkommensausfälle durch Krankheit oder Unfall nicht absichert, plant an der entscheidenden Stellschraube vorbei. Strukturierte Finanzplanung und Berufsunfähigkeitsabsicherung gehören deshalb untrennbar zusammen.

Maklerinnen und Makler spielen hier eine zentrale Rolle, indem sie gezielt auf Risiken hinweisen und individuelle Lösungen aufzeigen. Dabei ist es wichtig, Beratung nicht als reines Produktgespräch zu sehen, sondern als umfassenden Analyseprozess, der die Lebenssituation der Kundinnen und Kunden berücksichtigt. Der reine Preis spielt dabei weder in der Beratung noch in der Absicherung die dominierende Rolle.

Entscheidend sind vielmehr Qualität und Leistungsstärke des Versicherers – etwa eine nachhaltige Preispolitik, eine solide Solvenzquote, stabile Überschussbeteiligungen sowie eine geeignete, bedarfsgerechte Beratung. Gerade diese qualitativen Kriterien transparent einzuordnen und verständlich zu vermitteln, ist Kern professioneller Beratung und schafft die Grundlage für eine langfristig tragfähige Einkommensabsicherung.

Digital beraten – effizient und praxisnah

Doch wie viel Zeit darf eine Beratung in Anspruch nehmen? Einer Umfrage der LV 1871 zufolge wünschen sich mehr als zwei Drittel der Kundinnen und Kunden einen Termin von unter zwei Stunden. Rund ein Drittel möchte sogar nach weniger als einer Stunde fertig sein. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Expertise, Transparenz und Dokumentation – vor allem bei Berufsunfähigkeitsversicherungen.

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Moderne Angebotssoftware ermöglicht Vermittlerinnen und Vermittlern eine Beratung, bei der sie sich vollständig auf die Kundinnen und Kunden konzentrieren können. Alle Eingaben werden in Echtzeit verarbeitet, sodass sofort sichtbar ist, wie Alter, Beruf oder Rauchverhalten auf Beitrag und Leistung wirken. Zusätzlich können Optionen wie vereinfachte Risikoprüfung oder Nachversicherung schnell geprüft werden.

Antrag digital abschließen – in Echtzeit

Sind Beratung und Gesundheitsprüfung abgeschlossen, folgt der Antrag – ebenfalls rein digital. Die Angebotssoftware bietet eine voll integrierte E-Signatur-Funktion via QR-Code, SMS oder E-Mail. Kundinnen und Kunden können den Antrag direkt auf ihrem Smartphone unterzeichnen. Und: Falls nicht alles in einem Termin erledigt werden kann, lässt sich der Antrag speichern und später abschließen – sicher und nachvollziehbar.

Die einmal vergebene Versicherungsnummer bleibt durchgängig erhalten – vom Antrag über die Police bis zur Bestandsbetreuung. Auch wichtige Dokumente wie Ausweiskopien oder Beratungsprotokolle lassen sich direkt hochladen. Das beschleunigt die Bearbeitung und unterstützt eine vollständig automatisierte, reibungslose und auch rechtssichere Verarbeitung.

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Beratung, die sich rechnet

Was früher mehrere Termine und Medienwechsel erforderte, geht heute in einem einzigen Termin. Maklerinnen und Makler müssen keine Gesundheitsbögen verschicken, keine Daten doppelt erfassen und keine handschriftlichen Notizen hinterlegen. Wird eine Beratung unterbrochen, kann sie jederzeit an derselben Stelle fortgesetzt werden.

Digitale Lösungen sparen also Zeit für alle Beteiligten und schaffen die Voraussetzung für eine konzentrierte, vollständige Beratung. Nach der Analyse der Kundensituation und einem individuellen Marktvergleich benötigen Geschäftspartner für den Antrag im Schnitt rund 15 Minuten – inklusive Risikoprüfung und digitalem Abschluss. Das Ergebnis: Beratung, die sich nicht nur rechnet, sondern Kundinnen und Kunden umfassend absichert – effizient, transparent und praxisnah.

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Hintergrund: Der Text erschien zuerst im neuen kostenfreien Versicherungsbote Fachmagazin 01-2026. Das Magazin kann auf der Webseite des Versicherungsbote bestellt werden.

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