Versicherungskammer Bayern: hohe Solvenz bei breiter Vorsorgeaufstellung
Die Versicherungskammer Bayern erreicht 2025 verdiente Bruttobeiträge von 2,42 Mrd. Euro und kommt damit auf einen Marktanteil von 2,55 Prozent. Betrachtet man die Gesellschaften nach Einzelunternehmen beziehungsweise Rechtsformen getrennt, belegt die Bayern-Versicherung damit Rang 6 der größten Lebensversicherer nach verdienten Bruttobeiträgen. Werden dagegen Konzernstrukturen einschließlich Tochtergesellschaften zusammengeführt, entspricht dies Rang 10 im Marktvergleich – jeweils ohne Berücksichtigung der Viridium-Gruppe als Run-off-Plattform.

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- W&W-Gruppe: außergewöhnlicher Solvenzsprung bei weiterhin hohem Garantieanteil
- Volkswohl Bund Gruppe: hohe Solvenz bei starkem Fokus auf Vorsorge- und BU-Geschäft
- Nürnberger Gruppe: hohe Solvenzquote bei breit diversifiziertem Vorsorgeportfolio
- Provinzial-Konzern: außergewöhnlich hohe Solvenzquote bei stark kapitalmarktorientierter Struktur
- Versicherungskammer Bayern: hohe Solvenz bei breiter Vorsorgeaufstellung
- Zurich Gruppe Deutschland: fondsgebundene Neugeschäftsstruktur trifft auf klassischen Altbestand
- Talanx-/HDI-Konzern: unterschiedliche Solvenzprofile zwischen Fondsorientierung und klassischem Garantiegeschäft
Bayern-Versicherung Leben: hohe Solvenzquote bei stark fondsorientierter Vorsorge
Die Bayern-Versicherung Leben weist 2025 eine Basisquote von 505,5 Prozent aus. Damit liegt die Gesellschaft nicht nur deutlich oberhalb des Marktdurchschnitts von 379,5 Prozent, sondern erreicht zugleich die 18.-höchste Solvenzquote unter den großen Lebensversicherern im Marktvergleich.
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Auffällig ist vor allem die Entwicklung der Solvenzquote seit der Niedrigzinsphase. Nach 179,5 Prozent im Jahr 2016 stieg die Basisquote zunächst deutlich an und erreichte 2017 bereits 370,6 Prozent. In den Folgejahren ging die Quote schrittweise zurück und fiel 2020 im Zuge des schwierigen Kapitalmarktumfelds auf nur noch 128,4 Prozent. Seitdem zeigt sich jedoch eine außergewöhnlich starke Erholung. Über 324,9 Prozent im Jahr 2021 und 476,3 Prozent im Jahr 2023 steigt die Basisquote bis 2025 auf 505,5 Prozent.
Das Geschäftsmodell verbindet klassische Lebensversicherung inzwischen stark mit fonds- und indexgebundenen Vorsorgeprodukten. Die Bestandsstruktur nach laufenden Beiträgen 2024 zeigt 29 Prozent Rentenversicherungen einschließlich selbstständiger Berufsunfähigkeitsversicherungen sowie hohe 40 Prozent fonds- und indexgebundene Versicherungen. Kapitalversicherungen erreichen weitere 19 Prozent der laufenden Beiträge.
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Auch die Beitragsstruktur nach verdienten Bruttobeiträgen 2025 unterstreicht diese breite Vorsorgeaufstellung. Das Beitragsvolumen der Bayern-Versicherung stieg gegenüber dem Vorjahr um 6,1 Prozent auf 2,42 Mrd. Euro. Rund 1,30 Mrd. Euro entfallen auf Lebensversicherungen mit Überschussbeteiligung. Fonds- und indexgebundene Versicherungen erreichen weitere 948 Mio. Euro. Hinzu kommen rund 172 Mio. Euro Krankenversicherungsgeschäft.
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