Württembergische Leben: von 139 auf 586 Prozent Basisquote

Die Württembergische Leben weist 2025 eine Basisquote von 586,0 Prozent aus und verfügt damit über die elftbeste Solvenzquote unter den großen Lebensversicherern im Marktvergleich. Besonders auffällig ist dabei die Entwicklung im Zeitverlauf. Noch 2024 lag die Basisquote bei lediglich 139,0 Prozent. Damit verzeichnet die Gesellschaft innerhalb nur eines Jahres einen der stärksten Solvenzsprünge im gesamten Markt.

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Die Entwicklung zeigt zugleich, wie stark sich das veränderte Zinsumfeld inzwischen auf klassische Lebensversicherer auswirkt. Nach Jahren erheblicher Belastungen durch Garantiezinsen, Zinszusatzreserve und stille Lasten profitiert die Württembergische nun deutlich von der Zinswende und der verbesserten Kapitalmarktsituation.

Das Geschäftsmodell bleibt gleichzeitig stark klassisch geprägt. Die Bestandsstruktur nach laufenden Beiträgen im Jahr 2024 zeigt hohe Anteile traditioneller Vorsorgeprodukte: 38 Prozent entfallen auf Rentenversicherungen einschließlich selbstständiger Berufsunfähigkeitsversicherungen, weitere 23 Prozent auf Kapitalversicherungen. Fonds- und indexgebundene Versicherungen erreichen dagegen 24 Prozent der laufenden Beiträge.

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Auch die Beitragsstruktur nach verdienten Bruttobeiträgen 2025 unterstreicht diese breite Vorsorgeausrichtung. Das Beitragsvolumen der Württembergischen stieg gegenüber dem Vorjahr um 2,5 Prozent auf 1,72 Mrd. Euro. Davon entfallen rund 1,01 Mrd. Euro auf Lebensversicherungen mit Überschussbeteiligung. Fonds- und indexgebundene Versicherungen erreichen weitere 469 Mio. Euro, Krankenversicherungen rund 239 Mio. Euro ("Krankenversicherungen" meint im Folgenden stets die Krankenversicherung nach Art der Lebensversicherung).

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