HanseMerkur knackt neue Rekorde
Die HanseMerkur hat im Jubiläumsjahr 2025 neue Rekordzahlen eingefahren. Besonders das Neugeschäft sowie die Tierversicherung sorgten für kräftigen Rückenwind. Auch die Beitragseinnahmen erreichten ein neues Allzeithoch.

Die HanseMerkur-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2025 ihre Erfolgsgeschichte fortgeschrieben und im 150. Jubiläumsjahr neue Bestmarken erzielt. Die Beitragseinnahmen stiegen um 20,6 Prozent auf 3,55 Milliarden Euro. Gleichzeitig legten die laufenden Beiträge um 10,5 Prozent auf 3,05 Milliarden Euro zu. Der Konzernjahresüberschuss erreichte 125,5 Millionen Euro und liegt damit auf dem drittbesten Niveau der Unternehmensgeschichte. Im vergangenen Jahr meldete die Versicherungsgruppe noch einen Rückgang beim Jahresüberschuss. Denn dieser hatte sich von 134,7 Millionen Euro auf 120,9 Millionen Euro vermindert.
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Besonders stark entwickelte sich erneut das Neugeschäft. Dieses übertraf den bisherigen Rekordwert aus dem Vorjahr um 24,8 Prozent. Auch das Konzerneigenkapital wurde weiter gestärkt und erhöhte sich um zehn Prozent auf 1,45 Milliarden Euro.
„Im Jahr unseres 150. Firmenjubiläums haben wir die höchste Beitragseinnahme der Unternehmensgeschichte erreicht. Dieses Wachstum ist auf das Neugeschäft zurückzuführen. So verzeichnen wir 2025 auch das beste Neugeschäftsjahr, das wir je hatten“, erklärte Eberhard Sautter, Vorstandsvorsitzender der HanseMerkur.
Die Hamburger Versicherungsgruppe konnte 2025 in sämtlichen Geschäftsfeldern wachsen. Im Bereich „Gesundheit & Pflege“ stiegen die Beitragseinnahmen um 8,8 Prozent auf 2,24 Milliarden Euro. Auch die Sparte „Schaden, Unfall & Tier“ entwickelte sich dynamisch. Die Beitragseinnahmen kletterten um 38,3 Prozent auf 278,9 Millionen Euro. Im Geschäftsfeld „Risiko- & Altersvorsorge“ explodierten die Beitragseinnahmen förmlich und legten um 85,4 Prozent auf 687,4 Millionen Euro zu. Ausschlaggebend war insbesondere das Einmalbeitragsgeschäft, das um 166,8 Prozent auf 505,5 Millionen Euro anwuchs. Die Reiseversicherung steigerte die Beitragseinnahmen um 9,6 Prozent auf 348,8 Millionen Euro.
Im Kerngeschäft Gesundheit & Pflege setzte die HanseMerkur ihren Wachstumskurs in der Vollversicherung fort. Die Zahl der Krankenvollversicherten stieg um 20.671 Personen beziehungsweise 6,6 Prozent auf 334.332 Versicherte. Damit erzielte das Unternehmen bereits im 24. Jahr in Folge einen marktüberdurchschnittlichen Nettozuwachs. Auch die Zusatzversicherung entwickelte sich positiv. Hier legte die Zahl der Versicherten um rund 22.000 Personen zu. Besonders dynamisch verlief erneut das Geschäft mit der betrieblichen Krankenversicherung, das um 79,9 Prozent wuchs. Die Nettoverzinsung der HanseMerkur Krankenversicherung verbesserte sich von 2,4 Prozent auf 3,4 Prozent und lag damit deutlich über dem Branchendurchschnitt von 2,8 Prozent.
Besonders stark entwickelte sich erneut die Tierversicherung. Der Bestand wuchs um 70,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mittlerweile stammen rund 64 Prozent der Beitragseinnahmen im Geschäftsfeld „Schaden, Unfall & Tier“ aus diesem Segment. Die HanseMerkur sieht sich damit auf dem besten Weg, Marktführer in der Tierversicherung zu werden. Erst 2022 war das Unternehmen in den Markt eingestiegen und rangiert inzwischen bereits auf Platz zwei gemessen an den Beitragseinnahmen.
HanseMerkur-Zahlen in der Übersicht
- Beitragseinnahmen steigen um 20,6 % auf 3,55 Mrd. Euro
- Laufende Beiträge wachsen um 10,5 % auf 3,05 Mrd. Euro
- Konzernjahresüberschuss liegt bei 125,5 Mio. Euro
- Konzerneigenkapital steigt auf 1,45 Mrd. Euro
- Beitragseinnahmen Gesundheit & Pflege wachsen auf 2,24 Mrd. Euro
- Lebensgeschäft legt um 85,4 % auf 687,4 Mio. Euro zu
- Einmalbeiträge steigen um 166,8 % auf 505,5 Mio. Euro
- Bestand in der Tierversicherung wächst um 70,7 %
Auch das Asset Management entwickelte sich solide. Die Assets under Management stiegen von 19,8 Milliarden Euro auf 21,8 Milliarden Euro. Für Drittinvestoren verwaltete die Gruppe inzwischen 4,9 Milliarden Euro und erreichte damit ebenfalls einen neuen Höchstwert. Das Ergebnis vor Steuern der Asset-Management-Gesellschaften lag bei 35,7 Millionen Euro.
