Sechstgrößter Verlust: DEVK VVaG (−11.213 Verträge)
Der Hausratbestand des DEVK VVaG sinkt 2024 um 11.213 Verträge beziehungsweise rund 3,1 Prozent auf 348.229 Policen, nach 359.442 im Vorjahr. Damit erreicht das Unternehmen Rang 22 nach Bestandsgröße. Auch im längerfristigen Vergleich zeigt sich ein Rückgang: Gegenüber 2019 mit 392.890 Verträgen entspricht dies einem Minus von 44.661 Policen beziehungsweise rund 11,4 Prozent.

- Hausratversicherung: Die größten Bestandsverluste
- Zehntgrößter Verlust: VHV (−6.493 Verträge)
- Neuntgrößter Verlust: Bayerischer Versicherungsverband (−6.651 Verträge)
- Achtgrößter Verlust: Generali Deutschland (−9.090 Verträge)
- Siebtgrößter Verlust: Dialog Versicherung (−9.509 Verträge)
- Sechstgrößter Verlust: DEVK VVaG (−11.213 Verträge)
- Fünftgrößter Verlust: HDI Versicherung (−15.488 Verträge)
- Viertgrößter Verlust: DEVK Allgemeine (−16.684 Verträge)
- Drittgrößter Verlust: Axa (−17.382 Verträge)
- Zweitgrößter Verlust: Provinzial Versicherung (−18.111 Verträge)
- Größter Verlust: Gothaer Allgemeine (−23.647 Verträge)
Wirtschaftlich entspricht die Position der Bestandsgröße. Mit 46,54 Millionen Euro gebuchten Bruttoprämien, einem Marktanteil von 1,25 Prozent und Rang 22 nach Prämien ergibt sich ein stimmiges Gesamtbild.
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Prämienprofil: leicht oberhalb des Marktdurchschnitts
Die durchschnittliche Prämie je Vertrag steigt deutlich von 105,19 Euro im Jahr 2019 über 125,35 Euro im Jahr 2023 auf 133,66 Euro im Jahr 2024. Im Marktvergleich ergibt sich eine Position im mittleren bis leicht oberen Bereich: 24 Anbieter verlangen höhere Prämien, 25 geringere. Das Preisniveau liegt damit leicht über dem Branchendurchschnitt von 131,21 Euro.
Schadenentwicklung: moderates Niveau
Die Schadenaufwendungen je Vertrag steigen von 34,41 Euro im Jahr 2019 über 45,22 Euro im Jahr 2023 auf 49,94 Euro im Jahr 2024. Im Marktvergleich ergibt sich ein eher günstiges Niveau: 32 Anbieter weisen höhere Schadenaufwendungen auf, 17 niedrigere. Die Schadenbelastung liegt damit unterhalb des Branchendurchschnitts von 57,16 Euro.
Einordnung: Rückgang trotz solider Kennzahlen
Die Kombination aus leicht überdurchschnittlichen Prämien und gleichzeitig unterdurchschnittlichen Schadenaufwendungen ergibt ein insgesamt stabiles Verhältnis von Beitrag und Risiko. Der Bestandsrückgang lässt sich vor diesem Hintergrund auch über die Zielgruppen- und Vertriebsstruktur einordnen. Die DEVK richtet sich traditionell an eine eher sicherheitsorientierte Kundschaft, häufig mit Bezug zum öffentlichen Dienst, und baut stark auf langfristige Kundenbeziehungen im Bestandsgeschäft.
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In einem gesättigten Markt entstehen zusätzliche Wachstumsimpulse jedoch zunehmend über wechselbereite Kundengruppen, preisaggressive Angebote oder digital skalierende Modelle. Anbieter mit stärker bestandsorientierter Ausrichtung können unter diesen Bedingungen trotz stabiler Kennzahlen Bestände verlieren.
- Hausratversicherung: Die größten Bestandsverluste
- Zehntgrößter Verlust: VHV (−6.493 Verträge)
- Neuntgrößter Verlust: Bayerischer Versicherungsverband (−6.651 Verträge)
- Achtgrößter Verlust: Generali Deutschland (−9.090 Verträge)
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- Fünftgrößter Verlust: HDI Versicherung (−15.488 Verträge)
- Viertgrößter Verlust: DEVK Allgemeine (−16.684 Verträge)
- Drittgrößter Verlust: Axa (−17.382 Verträge)
- Zweitgrößter Verlust: Provinzial Versicherung (−18.111 Verträge)
- Größter Verlust: Gothaer Allgemeine (−23.647 Verträge)
