Achtgrößter Verlust: Generali Deutschland (−9.090 Verträge)
Der Hausratbestand der Generali Deutschland sinkt 2024 um 9.090 Verträge beziehungsweise rund 0,5 Prozent auf 1.655.501 Policen, nach 1.664.591 im Vorjahr. Trotz dieses Rückgangs bleibt die Generali der zweitgrößte Anbieter der Sparte hinter der Allianz. Im längerfristigen Vergleich zeigt sich jedoch ein kontinuierlicher Abbau: Gegenüber 2019 mit 1.722.504 Verträgen entspricht dies einem Minus von 67.003 Policen beziehungsweise rund 3,9 Prozent.

- Hausratversicherung: Die größten Bestandsverluste
- Zehntgrößter Verlust: VHV (−6.493 Verträge)
- Neuntgrößter Verlust: Bayerischer Versicherungsverband (−6.651 Verträge)
- Achtgrößter Verlust: Generali Deutschland (−9.090 Verträge)
- Siebtgrößter Verlust: Dialog Versicherung (−9.509 Verträge)
- Sechstgrößter Verlust: DEVK VVaG (−11.213 Verträge)
- Fünftgrößter Verlust: HDI Versicherung (−15.488 Verträge)
- Viertgrößter Verlust: DEVK Allgemeine (−16.684 Verträge)
- Drittgrößter Verlust: Axa (−17.382 Verträge)
- Zweitgrößter Verlust: Provinzial Versicherung (−18.111 Verträge)
- Größter Verlust: Gothaer Allgemeine (−23.647 Verträge)
Wirtschaftlich gehört die Generali weiterhin zu den Schwergewichten des Marktes. Mit 219,19 Millionen Euro gebuchten Bruttoprämien, einem Marktanteil von 5,90 Prozent und Rang 2 nach Prämien entspricht die Position der Bestandsgröße.
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Prämienprofil: nahe am Durchschnitt
Die durchschnittliche Prämie je Vertrag steigt von 115,58 Euro im Jahr 2019 über 125,56 Euro im Jahr 2023 auf 132,40 Euro im Jahr 2024. Im Marktvergleich ergibt sich eine Position im mittleren Bereich: 27 Anbieter verlangen höhere Prämien, 22 geringere. Das Preisniveau liegt damit minimal oberhalb des Branchendurchschnitts von 131,21 Euro.
Schadenentwicklung: durchschnittliches Niveau
Die Schadenaufwendungen je Vertrag steigen von 39,88 Euro im Jahr 2019 über 56,60 Euro im Jahr 2023 leicht auf 55,50 Euro im Jahr 2024. Im Marktvergleich ergibt sich eine nahezu ausgeglichene Position: 26 Anbieter weisen höhere Schadenaufwendungen auf, 23 niedrigere. Die Schadenbelastung liegt damit nahe am Branchendurchschnitt von 57,16 Euro.
Einordnung: stabile Struktur im Konzernkontrast
Die Kombination aus durchschnittlichen Prämien und einer ausgeglichenen Schadenentwicklung ergibt ein insgesamt stabiles Verhältnis von Beitrag und Risiko. Der Bestandsrückgang lässt sich vor diesem Hintergrund auch im Konzernkontext einordnen. Während die Generali im klassischen Bestandsgeschäft nur noch begrenzte Wachstumsimpulse zeigt, entwickelt sich das Geschäft in anderen Vertriebsmodellen dynamischer. So steigert die Direkttochter CosmosDirekt ihren Hausratbestand von 100.465 Verträgen im Jahr 2019 über 122.638 im Jahr 2023 auf 129.809 Verträge im Jahr 2024 kontinuierlich.
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Der Vergleich verdeutlicht die unterschiedlichen Wachstumspfade innerhalb des Konzerns: Während im traditionellen Bestandsgeschäft bei großen Volumina eher Verschiebungen und leichte Rückgänge dominieren, entstehen Zuwächse zunehmend im schlanken, digital ausgerichteten Vertriebsmodell.
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- Sechstgrößter Verlust: DEVK VVaG (−11.213 Verträge)
- Fünftgrößter Verlust: HDI Versicherung (−15.488 Verträge)
- Viertgrößter Verlust: DEVK Allgemeine (−16.684 Verträge)
- Drittgrößter Verlust: Axa (−17.382 Verträge)
- Zweitgrößter Verlust: Provinzial Versicherung (−18.111 Verträge)
- Größter Verlust: Gothaer Allgemeine (−23.647 Verträge)
