Größter Verlust: Gothaer Allgemeine (−23.647 Verträge)
Der Hausratbestand der Gothaer Allgemeinen sinkt 2024 um 23.647 Verträge beziehungsweise rund 3,7 Prozent auf 618.848 Policen, nach 642.495 im Vorjahr. Damit erreicht das Unternehmen Rang 14 nach Bestandsgröße. Im längerfristigen Vergleich zeigt sich ein deutlicher Rückgang: Gegenüber 2019 mit 737.117 Verträgen entspricht dies einem Minus von 118.269 Policen beziehungsweise rund 16,0 Prozent.

- Hausratversicherung: Die größten Bestandsverluste
- Zehntgrößter Verlust: VHV (−6.493 Verträge)
- Neuntgrößter Verlust: Bayerischer Versicherungsverband (−6.651 Verträge)
- Achtgrößter Verlust: Generali Deutschland (−9.090 Verträge)
- Siebtgrößter Verlust: Dialog Versicherung (−9.509 Verträge)
- Sechstgrößter Verlust: DEVK VVaG (−11.213 Verträge)
- Fünftgrößter Verlust: HDI Versicherung (−15.488 Verträge)
- Viertgrößter Verlust: DEVK Allgemeine (−16.684 Verträge)
- Drittgrößter Verlust: Axa (−17.382 Verträge)
- Zweitgrößter Verlust: Provinzial Versicherung (−18.111 Verträge)
- Größter Verlust: Gothaer Allgemeine (−23.647 Verträge)
Wirtschaftlich entspricht die Position weitgehend der Bestandsgröße. Mit 86,59 Millionen Euro gebuchten Bruttoprämien, einem Marktanteil von 2,33 Prozent und Rang 14 nach Prämien bleibt die Gothaer ein etablierter Anbieter im oberen Mittelfeld der Sparte.
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Prämienprofil: mittleres bis leicht gehobenes Segment
Die durchschnittliche Prämie je Vertrag steigt von 118,84 Euro im Jahr 2019 über 131,99 Euro im Jahr 2023 auf 139,92 Euro im Jahr 2024. Im Marktvergleich ergibt sich eine Position im mittleren bis oberen Bereich: 22 Anbieter verlangen höhere Prämien, 27 geringere. Das Preisniveau liegt damit oberhalb des Branchendurchschnitts..
Schadenentwicklung: durchschnittliches Niveau
Die Schadenaufwendungen je Vertrag steigen von 42,59 Euro im Jahr 2019 über 55,71 Euro im Jahr 2023 auf 56,53 Euro im Jahr 2024. Im Marktvergleich ergibt sich eine nahezu ausgeglichene Position: 25 Anbieter weisen höhere Schadenaufwendungen auf, 24 niedrigere. Die Schadenbelastung liegt damit nahe am Branchendurchschnitt von 57,16 Euro.
Einordnung: rückläufiger Bestand bei unauffälliger Positionierung
Die Kombination aus leicht überdurchschnittlichen Prämien und einer weitgehend durchschnittlichen Schadenentwicklung ergibt ein insgesamt unauffälliges Verhältnis von Beitrag und Risiko. Der Bestandsrückgang lässt sich vor diesem Hintergrund einordnen. In einem gesättigten Marktumfeld entstehen Wachstumsimpulse vor allem in klar abgegrenzten Segmenten oder über besonders effiziente Vertriebsmodelle. Anbieter mit einer breiten, aber wenig zugespitzten Positionierung können unter diesen Bedingungen Bestände verlieren, ohne dass sich dies unmittelbar aus den Kennzahlen ableiten lässt.
Hintergrund
Die Datengrundlage bildet der Branchenmonitor Hausratversicherung 2025 der V.E.R.S. Leipzig GmbH. Untersucht werden die 50 größten Hausratversicherer in Deutschland, die zusammen rund 92 Prozent des Marktes abdecken. Die Auswertung umfasst Kennzahlen der Geschäftsjahre 2019 bis 2024.
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Der Branchenmonitor berücksichtigt zentrale Kennzahlen wie Bestandszahlen, gebuchte Bruttoprämien, Durchschnittsprämien je Vertrag sowie Schadenaufwendungen und ermöglicht damit eine differenzierte Analyse von Marktstruktur und Geschäftsmodellen. Der vollständige Report kann kostenpflichtig über die V.E.R.S. Leipzig GmbH bezogen werden.
- Hausratversicherung: Die größten Bestandsverluste
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- Viertgrößter Verlust: DEVK Allgemeine (−16.684 Verträge)
- Drittgrößter Verlust: Axa (−17.382 Verträge)
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